Fotoausrüstung

Fotoapperat am Meer

Meine Fotoausrüstung ist wahrscheinlich mit denen vieler anderer Fotografieeinsteiger identisch oder zumindest vergleichbar. Der Markt ist riesig und gerade die anfängliche Wahl nach dem richtigen Body, dem ersten Objektiv und dem nötigen Zubehör warf bei mir unendlich viele Fragen auf. Stehst du vor ähnlichen Kaufentscheidungen, hilft dir meine Auflistung des Kameraequipments vielleicht weiter.

Auch nach rund sechs Monaten fahre ich mit meiner Fotografie-Grundausstattung noch sehr gut, habe weder DSLR noch Kit-Objektiv ausgereizt und langweile mich schon gar nicht beim Einsatz meines ND-Filters. Trotzdem habe ich inzwischen den ein oder anderen Zukauf in Sachen Kamera-Equipment getätigt und eine zweite Übersichtstabelle für „zusätzliche DSLR-Ausrüstung“ erstellt, die ich regelmäßig aktualisiere. (Stand: 13. Mai 2016)

Auch für die vielen kleinen Tools, die sich inzwischen in und um meinen DSLR-Rucksack angesammelt haben, werde ich ab sofort eine weitere Auflistung unter der Bezeichnung „Meine Fotografie-Helferlein“ pflegen. Nicht, das man nicht wüsste, wohin mit seinem Geld, aber bei einigen zweckentfremdeten Utensilien macht es durchaus Sinn, noch einmal 5-15 Euro zu investieren.

Jedenfalls: Auch bei Einsteigerkameras solltest du dich vor der Entscheidung für eine bestimmte DSLR damit auseinandersetzen, für welche Zwecke deine zukünftige Kamera herhalten muss. Sicher, als Anfänger weiß man das nie so genau, man will schließlich alles mal ausprobieren und erst im Laufe seiner Fotografielaufbahn entscheiden, welche Motive einem die größte Freude bereiten. Da genügt es fürs erste, sich beispielsweise die grundsätzliche Frage zum Beispiel nach der Videofunktion zu stellen.

Möchtest du mit deiner DSLR filmen, tendierst du womöglich zur EOS-Reihe von Canon, in meinem Fall entschied ich mich aus genau diesem Grund für die Canon EOS 650d mit Autofokus im Movie-Mode und möglichen 50fps. Legst du dagegen auf rasante Auslösegeschwindigkeit wert, weil du gern Sportfotografie betreiben möchtest oder eine Urlaubsbegegnung mit dem Yeti erwartest, greifst du womöglich zur Sony Alpha 57 – die es auf bis zu 12 Bilder/ Sekunde bringt. Über die DSLR hinaus, beschränkt sich das erste Kamerazubehör aber auf:

DSLR-Grundausstattung Mein Einstiegsequipment
Body + Objektiv Canon 650D + 18-55mm Kit
Gegenlichtblende für Kitobjektiv EW-60C
Reinigungszubehör Hama Lenspen
2. Reinigungszubehör Giottos Super Rocket-Air Blower
2. Akku Canon LP-E8 Akku
2. Speicherkarte für RAW-Fotografie / Film Platinum 64 GB Class 10 SDXC Class 10
DSLR-Tasche Canon Custom Gadget 100EG
Stativ mit Schnellspanner Cullmann Alpha 2500 – 165cm
HDMI-Kabel Invero HDMI-Kabel – 1,8M
Bildverwaltung und Bildbearbeitung Adobe Lightroom | Adobe Creative Cloud
Zusätzliche DSLR-Ausrüstung Mein zugekauftes Equipment
Fernauslöser Pixel Pro RW-221/E3
Kamera-Handschlaufe CANON Handschlaufe E2
ND-Filter 58mm B+W Graufilter F-PRO
Objektiv: 50mm Festbrennweite Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv
Objektiv: 70-300mm Tele-Zoom Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD
Objektiv: 10-22mm Weitwinkel Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM
Objektiv: 17-50mm Standard-Zoom (Kit-Ersatz) Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM
Gegenlichtblende für Canon Weitwinkel Canon EW-83E
DSLR Rucksack Lowepro Flipside 400 AW
Reisestativ mit Kugelkopf Cullmann NANOMAX 200T CB5.1
Profi Stativ (als Ersatz für Cullmann Alpha 2000) Rollei C5i
Kalibrierungs-Hardware für den PC-Monitor Spyder 4 Pro
ND-Filterset 77mm Haida ND-Set – ND8, ND64, ND1000
Nützliche Hilfsmittel Meine Fotografie-Helferlein
Sitzgelegenheit für Fotosessions 10T Hocker triPOD
Stirnlampe für handfreie Nachtfotografie LiteXpress Liberty 102
Mini-Taschenlampe für Nachtfotografie Photonpump E3

45 Kommentare zu “Fotoausrüstung”

  1. Peter 13. Dezember 2014 - Antworten

    Hallo, Christian!

    Vielen Dank für deine tolle Seite, die ich an einem Nachmittag „verschlungen“ habe.

    Ich hätte eine Frage zu deiner Ausrüstung, die ich wegen fehlender Kommentarfunktion mal off-topic hier reinquetsche: Du verwendest Stative aus dem unteren Preisbereich. Dafür habe ich mich auch schon mal interessiert, aber weil diese Dinger in Amazon-Rezensionen teilweise übel verrissen werden, habe ich erstmal die Finger davon gelassen.

    Meine Kamera wiegt mit dem „großen“ Objektiv etwa 1,4 kg.

    Sind die Stative deiner Erfahrung nach in diesen Gewichtsklassen brauchbar?

    Ich freue mich auf deine Antwort!

    mfg

    Peter

    • Christian 13. Dezember 2014 - Antworten

      Hi Peter,

      das Thema Stative greifst du zu einem goldrichtigen Zeitpunkt auf, denn bei mir steht ein Wechsel ins Haus.
      Wie du richtig bemerkt hast, sind die beiden Stative meiner Fotoausrüstung eher im unteren Preisbereich angesiedelt und zumindest das Cullmann Alpha 2500 möchte ich nun durch ein höherklassiges Modell ersetzen. Ich werde mir vermutlich das Manfrotto 055XPROB zulegen, weil es mit unter einem kg deutlich leichter und auch flexibler ist. Aber nun zu deiner Frage:

      Mein aktuelles Standard-Stativ, das Cullmann Alpha 2500, wie auch mein Reisestativ, das Cullmann NANOMAX 200T CB5.1, tragen die DSLR samt schwerem Teleobjektiv (1,4 kg) problemlos. Beim kleinen Reisestativ muss man die Justierung aber schon ordentlich festziehen und darauf achten, dass die Beine zumindest ein wenig ausgefahren sind, damit schwer Objektive nicht nach vorne kippen. Aber gut, in unmittelbarer Bodennähe kommt ein ausgefahrenes Teleobjektiv ohnehin kaum zum Einsatz. Das Cullmann Alpha 2500 ist für meinen Geschmack generell etwas zu „lapprig“ für eine bombenfeste Justierung. Es macht ein schweres Teleobjektiv zwar tragbar, aber eben nicht 100% genau justierbar.

      Generell und nach einiger Erfahrung kann ich dir das Cullmann Nanomax also empfehlen, wenn du mal mit leichtem Gepäck auf Fototour gehen willst. Einen Schnellspanner hat es allerdings nicht, dafür einen Kugelkopf.
      Für ein Standardstativ würde ich das „große“ Cullmann Alpha 2500 heute allerdings nicht mehr empfehlen. Zwar ist der Schnellspanner sehr praktisch, aber es handelt sich in der Tat um ein günstiges Einstiegsmodell, das für den Anfang völlig ausreichend, für spätere Ansprüche aber nicht geeignet ist. Ich finde es einfach einen Tick zu wackelig und ungenau. Das oben genannte Manfrotto wird das Cullmann also sehr bald ersetzen.

      Gib mir unbedingt Bescheid, für welches Stativ du dich entschieden hast, ich bin gespannt auf deine Erfahrungen.

      P.S.: Die Kommentarfunktion habe ich übrigens jetzt auch für die Fotoausrüstung aktiviert, das macht einfach Sinn. Da immer wieder Fragen in diesem Bereich auftauchen. Danke für den Hinweis 🙂

  2. Peter 14. Dezember 2014 - Antworten

    Hallo, Christian!

    Danke für die ausführliche Antwort. Und was ich noch sagen wollte: Die Links auf die Amazon-Seiten finde ich klasse, nicht weil es gerade Amazon ist (könnte von mir aus auch jeder andere Anbieter sein), sondern weil man sich sofort „auf einen Klick“ über Verfügbarkeit, Preise, technische Daten informieren kann.

    Ich glaube, ich werde mich nach deiner Empfehlung richten und „für den Anfang“ das Cullmann ins Auge fassen, kombiniert mit einem Fernauslöser. Wenn sich das Interesse für Makro- und/oder Nachtaufnahmen längerfristig halten sollte, kann man immer noch umsteigen. Es beruhigt mich zumindest schon mal, dass das Cullmann nicht gleich beim Auspacken auseinanderfällt, wie es manche Amazon-Rezension nachlegt.

    Bitte unbedingt weitermachen!

    mfg

    Peter

    • Matthias 24. Februar 2015 - Antworten

      Hallo,
      Das Stativ muss mehr können als nur die kamera aushalten ohne zusammenzuklappen.
      Die genannten, kleinen Dinger lassen sich schon allein vom Spiegelschlag so erschüttern,dass ernsthalte N utzung fehlschlägt.
      Bei 30sek Auslösung fällt das anfängliche Wackeln weniger ins Gewicht, ansonsten ist ein Stativ für 100€ aber eher Geldverschwendung.
      Das einzige was noch einigermaßen zu funktionieren scheint ist das Velbon Rexi was bald durch nen Nachfolger ersetzt wird aber noch ab und an zu finden ist. Günstiger sollte es nicht sein.

  3. Christoph 4. Januar 2015 - Antworten

    Hallo und vielen Dank für die TOLLE Seite!!! Habe schon viele hilfreiche Texte hier gelesen, macht wirklich Spaß.

    Ich habe eine frage zu deinem Objektiv: 50mm Festbrennweite, also zum Canon EF 50mm 1:1.8 II Objektiv: Ich habe jetzt schon des Öfteren Negatives zum Autofokus dieses Objektives gelesen, also dass die Trefferquote für scharfe Bilder bei einer Blende von 1,8 sehr niedrig sein soll. Was ist deine Meinung dazu? Kannst du das nachvollziehen? Hast du sofort in diesem Blendenbereich scharfe Bilder hinbekommen oder ist das auch Übungssache, wenn man vorher nur mit Kit-Objektiv fotografiert hat.

    Vielen Dank schonmal

    Gruß Christoph

    • Christian 5. Januar 2015 - Antworten

      Hi Christoph,

      danke für dein super Feedback!
      Bei der 50mm Festbrennweite ist es in der Tat so, dass der Autofokus in die Kategorie „besonders“ fällt. Alleine schon wegen dem Geräusch, das anders als beispielsweise beim Sigma 17-50mm oder dem 10-22mm Canon-Weitwinkel nicht nach Feinmechanik, sondern eher nach Trabi klingt. Ein Fest für die Ohren ist es also nicht.

      Überhaupt hat die 50mm eine eher grobschlächtige Haptik und wird meines Erachtens zu Recht als Plastikbomber bezeichnet. Aber auch zu Recht gefeiert und gelobt, denn das, worauf es bei einem Objektiv ankommt – nämlich das Bildergebnis – ist schlichtweg bombastisch und für den Preis auf dem Markt einfach unschlagbar gut. Schlechtes über den Autofokus kann ich ebenfalls nicht sagen. Probleme hatte ich anfänglich bei diesem Objektiv nicht mehr als mit anderen.

      Sicher, hochpreisige Objektive finden den Fokus schneller und auch leiser, aber wer mit dem Kit klar kommt, wird es auch mit der 50mm Festbrennweite. Was viele Kritiker auch vergessen ist die Tatsache, dass du den Autofokus mittelfristig ohnehin nicht mehr verwendest, weil du manuell einfach flexibler und schneller fokussieren wirst. Kurzum: Uneingeschränkte Kaufempfehlung. Neben dem Weitwinkel-Objektiv ist der „Plastikbomber“ mein liebstes, am häufigsten verwendete Objektiv 🙂

  4. Michael 10. Januar 2015 - Antworten

    Hallo Christian, hallo Peter,

    als Eigner einer Sony SLT-A77 mit wechselweise Tamron 18-200 und Sony 16-50 SSM sowie Metz 52AF-1 bringt meine Kamera mit Blitz über 1,5 Kilo auf die Waage. Ich habe oben unter „WEbseite“ mal den Amazon-Link zu meinem Lieblingsstativ verlinkt. Es trägt meine Kamera perfekt und wirkt weit stabiler, als man es für 70 EUR erwarten würde. Das macht es zwar schwer, aber genau das will ich von einem Dreibeiner: stabiler Stand.
    Für die, die den Link nicht öffnen können oder wollen: es geht um das Bilora 1122 Professional.
    Viele Grüße,
    Micha

  5. Bruckner 6. Februar 2015 - Antworten

    Hallo!
    Ich habe noch eine Frage bezüglich Lightroom 5.Welche Canon Kameras und Canon Objektive (auch aktuelle?) unterstützt bzw. erkennt Lightroom 5?
    Nochmals vielen Dank für die Infos!

    MfG
    Bruckner Othmar

    • Christian 9. Februar 2015 - Antworten

      Ich bin selbst immer wieder erstaunt, welche Objektiv-Exoten Lightroom erkennt. Mit Canon-Body samt aller gängigen Objektive für DSLR-Kameras werden Sie keine Probleme haben. Zumal Adobe auch regelmäßig Updates herausbringt, die dann Unterstützung für neu auf dem Markt erschienene Bodys und Objektive liefert. Da müssen Sie sich also keine Sorgen machen 🙂

  6. Silvio 8. Februar 2015 - Antworten

    Moinsen Christian,

    die Qual der Wahl haste ja trefflich beschrieben. Ich habe nun viel gelesen und bin mir bei zwei Dingen schon ziemlich sicher :

    1. Body : SONY SLT-A58
    2. Objektiv : Tamron 70-200mm SP AF F/2.8 Di LD IF MACRO Sony AF

    Welches Objektiv würdest Du zusätzlich auswählen. Was ich dann gerne ablichten möchte, siehst Du auf der Homepage.

    Ich schwanke da zwischen einem Tamron AF 17-50mm 2,8 XR Di II LD ASL und Sony DT 18-135mm f3.5-5.6 SAM.

    MfG
    Silvio

    • Christian 9. Februar 2015 - Antworten

      Hi Silvio,

      das kann ich definitiv und Ruckzuck mit dem 2,8er Tamron beantworten 🙂
      Mit deinem 70-200er deckst du ja bereits alles oberhalb der 70mm ab – und das mit astreiner 2,8er Blende bei 200mm.
      D.h. effektiv um Einsatz käme das Sony DT für 18-70mm. Dann lieber den 50-70mm Brennweitenbereich weglassen, 17mm als Bonus einstecken und sich freuen, dass man mit dem Tamron bei 50mm noch ein paar schicke Portraitaufnahmen mit Bukeh zaubern kann.
      Und falls du Bedenken hast, den Bereich von 50-70mm zu vermissen, wenn du zum Tamron greifst: keine Sorge. Ich hab mir die selbe Frage wieder und wieder gestellt und zwischen 50-60mm fotografiere ich am Crop irgendwie ohnehin nichts…

      Also, greif zu 🙂

  7. Silvio 4. März 2015 - Antworten

    Moinsen Christian,

    wie das Leben so spielt, ist es nun doch nicht die Sony Alpha 58 sondern die Sony Alpha 77 mit dem 16-50 SSM 2.8 geworden.

    War eine Preisfrage : 58er + Tamron = 850 Euro 77er + SSM 2.8 = 850 Euro

    Da konnte ich nichts verkehrt machen oder ? Der Vorbesitzer kaufte es am 10.02.2015.

    Am Wochenende gehts los.

    Tamron 70-200mm SP AF F/2.8 Di LD IF MACRO Sony AF war klar und dabei bleibe ich auch.

    Wenn es mal eine Festbrennweite für Landschaften und Architektur sein soll … welches lichtstarke Objektiv nimmt man da am besten ?

    Gruß Silvio

    • Christian 5. März 2015 - Antworten

      Hey Silvio,

      na das klingt doch mal nach nem starken Start-Equipment für ein Leben als Fotograf 🙂 Damit wirst du auf hunderte Stunden hin flexibel sein, kannst experimentieren und hast einen hohen Brennweiten-Bereich für alle möglichen Foto-Situationen abgedeckt! Super!

      Was das Thema Landschafts- und Architekturfotografie betrifft, bist du mit 16mm Brennweite auch schon recht gut aufgestellt. Beides sind ja eher Weitwinkel-Gebiete und deswegen würde ich an deiner Stelle nicht in eine Festbrennweite mit noch geringerer Brennweite investieren, sondern erst einmal die vorhandenen 16mm nutzen. Bei Landschaftsfotografie ist man mit einer Festbrennweite relativ unflexibel, weil du unter Umständen ja sehr große Bereiche abfotografieren möchtest und dann gut und gerne auch mal ein paar hundert Meter laufen kannst, bis der Bildausschnitt stimmt. Außerdem findet Landschafts- und Architekturfotografie vorwiegend auf einem Stativ statt, was eine hohe Lichtstärke nicht so wichtig macht. Denn bei Landschaften willst du meist bis zum letzten Baum ganz weit hinten alles scharf abbilden, deswegen blendest du sowieso ab und würdest deine Festbrennweite mit z.B. Blende 1,8 überhaupt nicht nutzen, weil du mit Blende 9-11 fotografierst.

      Deswegen: Wenn es unbedingt eine Festbrennweite für Weitwinkel-Fotografie sein soll, gäbe es noch Fish-Eye Objektive (zum Teil mit bis zu 6,5 mm!), aber das ist halt ein äußerst wenig eingesetztes Objektiv, weil einfach sehr, sehr speziell. Eigentlich würde ich mir so etwas nur zulegen, wenn ich Geld auf der Straße finde. Experimentiere lieber erst einmal mit den 16mm und Co, und wenn du merkst, dass dir etwas fehlt, investiere in einen echten Weitwinkel-Zoom. In meinem Fall war es das Canon 10-22 (siehe oben).

      Auf jeden Fall wünsche ich dir jede Menge Spaß am Wochenende! Ich drück dir die Daumen, dass es nur nicht regnet. Ansonsten hat jedes Wetter ja seinen Reiz! Viel Erfolg 🙂

  8. Silvio 8. März 2015 - Antworten

    Moinsen Christian,

    die Kamera kam ohne SD Karte, ergo habe ich mich mit der Bedienung vertraut gemacht und auch noch etwas gelesen.

    Resultat : Bei Speicherkarten lieber 2 x 16 GB als 1 x 32 GB nehmen.

    Bekommst Du bei einer Fototour die 16 GB voll ?

    Meine theoretische Berechnung ergibt für Bilder mit 24 MB ca. 600 Bilder. Deckt sich das mit Deinen praktischen Erfahrungen ?

    Wie reagieren Kameras außerhalb der empfohlenen Temperaturen ( 0 – 40 Grad) ?

    Gruß Silvio

    • Christian 9. März 2015 - Antworten

      Ich habe bei Fototouren, die mal für einen kompletten Tag oder so angesetzt waren, noch nie über 1000 RAW-Fotos geschossen. Was in etwa eine 20GB-SD-Karte notwendig machen würde. Ich habe dabei aber zum Beispiel auch keine speicherintensiven Movie-Aufnahmen oder so gemacht. Für einen mehrtägigen Urlaub sieht die Sache aber schon ganz anders aus, da sind 16 GB zu eng bemessen.
      Grundsätzlich sind zwei SD-Karten auch immer sicherer als eine, denn wenn mal was passiert, verlierst du zumindest nur die Hälfte deiner Fotos…
      Bei den aktuellen Preisen und den minimalen Preisunterschieden für SD-Karten würde ich in deinem Fall also zu 2×32 GB oder alternativ zu 1×16 GB + 1×32 GB greifen.
      Nimm aber nicht gerade die langsamsten Karten, sprich Class 4 oder niedriger. Persönlich habe ich mich – auch um eine schnelle Schreibgeschwindigkeit für Movie-Aufnahmen zu gewährleisten – für Class 10-Karten entschieden.

  9. Silvio 10. März 2015 - Antworten

    Moinsen Christian,

    hatte mir gestern bereits eine 32 GB Samsung EVO SDHC UHS-I gekauft. Ein Bekannter meinte 16 Gb, bei Dir stand in der Ausrüstung 64 Gb, ergo eine 32er *rot werd.

    Die ersten Schnellschüsse sind im Kasten. Bevor ich mit Stativ in die Botanik schleiche, möchte ich ein paar Freihand Fotos machen. Bei der Sony Alpha 77 ergibt sich aus dem Crop Faktor von 1,5 x 50 = 1 / 75 also wähle ich dann die nächst kleinere Verschlußzeit. Ich werde mal ein wenig fummeln, da ich ja auch ISO 50 wählen kann.

    Ich muß diese Dinge auswendig lernen und wenn ich das ordentlich geübt habe, dann lese ich hier weiter zum Thema Stativ.

    Um mal zu schauen, was die Kamera so kann, habe ich mir einen Bach mit Steinen gesucht, die das Wasser schäumen lassen. Es war beeindruckend. Leider ist noch nicht viel Farbe in der Natur. Gut, … feine Seite und vor allem nachvollziehbar.

    Viel Spass und recht herzlichen Dank für die Antworten und Hinweise.

    Silvio

  10. Patricia 27. Mai 2015 - Antworten

    Hallo Christian,
    erstmal lieben Dank für die tollen Informationen. Endlich verstehe ich die ganzen Zusammenhänge und kann ruhiger schlafen, weil das Fotografieren doch nicht so kompliziert zu sein scheint.
    Ich möchte einfach schöne Familien- und Urlaubfotos machen können und mich mit diversen Kompaktkameras nicht mehr ärgern.
    Daher meine berechtigte Frage als Anfänger, welche Kamera würdest du mir empfehlen?
    Ich habe erstmal die canon 600d mit kit 18-55 und nikon d3300 mit kit 18-105 ins Auge gefaßt. Beide mit Stabi. Später werde ich noch nachrüsten, mal schauen wie weit und schnell ich mit der Technik vorankomme ;-).
    Oder hast du noch einen anderen Vorschlag für mich in dieser Preisklasse?
    Schöne Grüße aus dem Schwarzwald
    Patricia

    • Christian 28. Mai 2015 - Antworten

      Hi Patricia,
      schön deinen Kommentar auf fotophobia zu lesen 🙂
      Mit beiden von dir ins Auge gefassten Kameras, der Canon 600d und der Nikon D3300, bist du als Einsteiger/Fortgeschrittener wunderbar bedient. Solltest du dein fotografisches Herz für Canon erwärmen, ist die Canon 650D eine Überlegung wert. Zum Vorgänger 600D hat sie nur einen 30€ Aufpreis mit Kit-Objektiv. (siehe Amazon).
      Die 30€ sind meines Erachtens alleine durch den nützlichen Touchscreen gerechtfertigt, der die Bedienung einfach sehr komfortabel macht.
      Lass mich wissen, wie du dich entschieden hast 🙂
      Viele Grüße
      Christian

      • Patricia 29. Mai 2015 - Antworten

        Hi Christian,
        danke für deine schnelle Antwort.
        Mein fotografisches Herz schlägt doch für Canon. Habe mich letztendlich für die 700d entschieden. Sie kostet fast das gleiche und punktet mit ein wenig besserem Kit-Objektiv.
        Sie liegt auch perfekt in der Hand, man möchte sofort losfotografieren 🙂
        Schöne Grüße
        Patricia

  11. bettina 21. September 2015 - Antworten

    Hallo ! Erstmal vielen Dank für die tollen Erklärungen! Ich besitze auch eine EOS D600 und bin gerade dabei etwas aufzurüsten. Habe schon länger ein Weitwinkelobjektiv und eins mit Festbrennweite (35mm). WÜrde gerne das KIT Objektiv von Canon austauschen. Nun meine Frage: Du selbst hast das KIT OBjektiv mit einem Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM ersetzt, auf der „zoomobjektiv“ Seite empfielst du jedoch unter anderem ein Tamron 28-75mm 2.8. WÜrdest du wieder zum Sigma greifen, oder welchse ist dein Favorit als KIT ersatz? LG

    • Christian 24. September 2015 - Antworten

      Hi Bettina,
      vielen Dank für deinen Kommentar auf fotophobia 🙂
      Das 28-75mm Zoom-Objektiv von Tamron ist eine gute Alternative zum Kit-Objektiv, wenn man möglichst viel Brennweite bei 2,8er Blende abdecken möchte und nahtlos an ein 75-300mm Tele-Objektiv anknüpfen möchte. Ich persönlich würde das – danke an dieser Stelle, dass du fotophobia so aufmerksam durchstöbert hast – aber erneut so machen, wie in der Fotoausrüstung beschrieben. Mit dem Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM bin ich tatsächlich hoch zufrieden und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen. Letztlich hatte ich aber auch keine andere Wahl, da ich das Objektiv in Tokyo zu einem sehr guten Preis erstanden habe und es im Notfall überhaupt nicht hätte zurückgeben können.. Glück gehabt. 🙂
      Jedenfalls nutze ich das Sigma 17-50 mm F2,8 EX DC OS HSM nun schon über ein Jahr lang kontinuierlich und hätte es – wenn ich es damals schon gewusst hätte – auch direkt als Kit-Ersatz zum einzelnen Body dazu gekauft. Dass es mit 77mm Filtergewinde die selbe Größe wie mein Weitwinkel besitzt, ist auch noch mal eine guter Sparfaktor gewesen. Lass mich wissen, wie du dich entschieden hast und welche Erfahrungen du machst.
      Viele Grüße
      Christian

  12. Michael Mzyk 15. November 2015 - Antworten

    Hallo Christian,
    zu meiner Nikon D300 habe ich als Festobjektiv das AF Nikkor 28mm 1:2,8 sowie das AF Nikkor 50mm 1.1,8. Zusätzlich fotografiere ich mit den beiden Nikonobjektiven AF-S Nikkor 16-85mm 1.3,5-5,6 sowie 70-300mm 1.4,5-5,6. Aus verschiedensten Gründen (der letzte Grund waren im Juni 2015 mehrere Seeadler in Norwegen (Hamningberg), die einen gestrandeten toten Pottwalbullen beäugten) interessiere ich mich für Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD oder das Tamron AF 200-500mm 5-6,3 Di LD SP, eher noch ersteres. Kann ich deine Meinung dazu bekommen?
    Viele Grüße und Danke
    Michael

    • Christian 2. Januar 2016 - Antworten

      Hi Michael,

      mit den beiden Ultra-Teles habe ich selbst noch keine Erfahrung machen können, aber ich spiele ebenfalls mit der Überlegung, mich mal in Richtung 500mm auszurüsten. Vorrangig um endlich mal das ultimative Mond-Foto zu fotografieren 🙂 Speziell über das Tamron SP 150-600mm habe ich schon sehr sehr viel gutes gelesen, es aber selbst noch nicht in der Hand gehalten. Es wäre an dieser Stelle also wenig fundiert, eine Empfehlung abzugeben, das sie einfach nicht auf meinen eigenen Erfahrungen beruhen würde. Umgekehrt wäre es aber sehr interessant für mich zu erfahren, wie du dich entschieden hast und wie die ersten Fotos geworden sind. Hast du denn schon zugeschlagen?

      P.S.: Schau mal unter „Blaue Stunde„, dort hat sich Olaf mit 500mm+ Objektiven auseinandergesetzt und schon ein paar Erfahrungen gesammelt!

    • Olaf Rentzsch 3. Januar 2016 - Antworten

      Hallo Michael,
      ich habe mir im November das Sigma 150-600mm Sports zugelegt. Die Auswahl habe ich getroffen nachdem ich im Media Markt alle drei in Frage kommenden Objektive (Tamron 150-600mm, Sigma 150-600mm Sport und Contemporary) getestet habe.
      Für mich war das Tamron mit der Zoomgeschwindigkeit den beiden Sigma deutlich unterlegen.Allerdings ist es vom Gewicht her das leichteste un am ehesten aus der Hand zu bedienen.
      Jetzt mußte noch zwischen den beiden Sigma entschieden werden. Ich habe mich trotz des höheren Gewichtes für das Sports entschieden weil die Verarbeitung doch wesentlich besser war.(Spritzwasserschutz)
      Allerdings von der Zoomgeschwindigkeit und der Schärfe habe ich bei den beiden von Sigma nur noch geringe Unterschiede feststellen können.
      Am besten du machst es so wie ich suchst dir nene Media Markt wo diese Objektive vorrätig sind und bildest dir deine eigene Meinung. Da kannst du sie auch an deiner Kamera direkt testen und das für deine Anwendung beste der drei raussuchen. Ich denke ordentliche Bilder machen Sie bestimmt alle drei.

      Liebe Grüße Olaf

  13. Torsten 24. November 2015 - Antworten

    Hallo Christian,
    vielen Dank für Deine tolle Seite!
    Mich hat das Thema Fotografie immer interessiert und mein bevorstehender Irland-Urlaub hat mich dazu animiert, mir nun endlich eine DSLR zuzulegen – nur gibt es einfach für einen Laien viel zu viele Modelle!
    Ich habe mir mal die empfohlene Canon Eos 650D angeschaut – leider gibt es diese oft nur noch gebraucht und sie hat außerdem eine Videofunktion, die mich nicht so wirklich interessiert, ich will mich mehr auf die reine Fotografie stürzen.
    Kannst Du mir da evtl. eine gute Einsteigerkamera bzw. Kit bis max. 600€ empfehlen?
    Nochmals Kompliment für Deine großartige Seite, die Anfängern wie mir die Fotografie auf so anschauliche Weise näherbringt!!!

    Viele Grüße
    Torsten

    • Christian 2. Januar 2016 - Antworten

      Hi Torsten,

      das stimmt, die Canon 650 hatte ich mir damals auch aufgrund der Videofunktion zugelegt. Das ist nun allerdings schon einige Tage her und mit Videofunktion alleine punktet heute keine DSLR mehr und ob nun Sony, Nikon oder Canon, gut filmen lässt sich mit jeder Mitteklasse-DSLR. Aber auch wenn du filmisch keine Notwendigkeit siehst, würde ich erneut zu einer Canon greifen, dieses mal allerdings zum Modell 750 (Link), denn rein fotografisch bietet sie neben 24 Megapixeln inzwischen auch die sehr nützliche WLAN-Schnittstelle und einige Extras mehr. Inklusive Kit-Objetiv liegt sie bei rund 650 Euro und ist damit knapp hinter deiner Preisvorstellung. Was meinst du?

      • Torsten 17. März 2016 - Antworten

        Hallo Christian,

        auch wenn es schon etwas her ist, wollte ich doch noch antworten…
        Bei mir ist es jetzt die Canon 700D geworden, da ich die WLAN Schnittstelle der 750D nicht nutzen würde und mir so den Aufpreis sparen konnte. Im Kit mit dem 18 – 135mm Objektiv war ich knapp im Budget, als Ergänzung habe ich mir vor einigen Tagen noch das 10 – 18mm Objektiv zugelegt, ebenfalls von Canon. Stativ und ein bisschen Zubehör sind auch schon dazugekommen und haben das Budget weiter strapaziert, aber es macht einfach riesigen Spaß und meine ersten Erfolge konnte ich mit tollen Fotos von Madeira feiern.

        Nochmal vielen Dank für Deine tolle Website, ich schaue regelmäßig vorbei!

        Viele Grüße
        Torsten

        • Christian 18. März 2016 - Antworten

          Hi Torsten,
          wow! Mit dem Foto-Equipment bist du ja dann erst mal für längere Zeit ziemlich gut abgedeckt, sauber 🙂
          Am meisten fieber ich bei den 10mm deines Canon-Weitwinkels mit, das ist doch der Hammer oder?!
          Ich denke mal, du hast auf Madeira kein Problem gehabt, mal das ein oder andere Panorama im WW zu fotografieren.. 🙂
          Viel Spaß weiterhin, man ließt sich!
          Christian

  14. Michael Mzyk 3. Januar 2016 - Antworten

    Hallo Christian,
    hallo Olaf,
    herzlichen Dank für Euere Beiträge zu meinen Überlegungen. Sie waren aufschlussreich!
    Es wird wohl so aussehen, dass ich mir noch ein bißchen Zeit lassen werde mit einer Kaufentscheidung bezüglich 150 – 600mm. Aber das Sigma sports scheint mir doch angenehmer zu sein als das langsame Tamron. Im Mai habe ich einen runden Geburtstag…. dann werde ich berichten können.
    Vorher werde ich mir einen neuen Rechner holen (müssen), weil ich adobe lightroom 6 (habe noch kein lightroom) zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Faszinierende Möglichkeiten!! Mein Sohn meint, 16 GB DDR3-RAM, 250 GB SSD Samsung 850 Evo Festplatte, und für die Grafik Intel HD Graphics 4600 (CPU integrated), VGA, DVI sollten schon für ein gutes Arbeiten im Rechner sein. Gibt es dazu Meinungen? (arbeite im Moment mit 4 GB RAM und Intel Core i3-4130 CPU.. (windows Leistungsindex 4,9))
    Danke und viele Grüße
    Michael

    • Christian 4. Januar 2016 - Antworten

      Hi Michael,
      gratuliere zu Lightroom 🙂 Damit wirst du deine Freude haben, denke ich. Der Rechner ist übrigens mit SSD und dem äußerst üppigen Speicher bestens für ein zügiges Arbeiten mit Lightroom geeignet. Wenn Budget über ist, würde ich in eine etwas größere Festplatte investieren, da 250 GB alleine mit RAW-Fotos „schnell“ belegt sind.

  15. Michael Mzyk 5. Januar 2016 - Antworten

    Hallo Christian.
    ich freue mich auch sehr auf Lightroom!
    Abgesehen vom Budget, würdest du 500 GB oder gleich 1 TB empfehlen?
    Danke und viele Grüße (und ein gutes und gesundes neues Jahr!)
    Michael

    • Christian 9. Januar 2016 - Antworten

      Hi Michael,
      wenn das im Budget liegt würde ich klar zur 1TB-Variante tendieren. Alternativ aber auch eine 500MB plus externe Platte, auf die du regelmäßig deine Fotos sicherst. Ich selbst nutze die Samsung Evo SSD (siehe Amazon) und bin sehr zufrieden. Schau aber unbedingt im Preisvergleich, ob du sie nicht irgendwo günstiger findest.
      Christian

  16. Michael 1. Februar 2016 - Antworten

    Lieber Christian,
    liebe Pc-Kenner und lightroomfreunde!
    Ich bitte um Deine / Eure Meinung, ob es für nachfolgende Konfiguration eines neuen Rechners, welchen ich für den Alltag, aber vor allem für Lightroom6 verwenden möchte,Verbesserungs- oder Änderungsvorschläge gibt, welche aber den unten genannten finanziellen Rahmen nicht mehr allzu sehr sprengen.
    1TB Festplatte wäre wohl noch interessanter,aber da hat mir Christian schon einen guten Rat gegeben.
    Danke, wenn ich etwas von Dir / Euch höre /lese
    Michael

    PU Intel core i7-4790, 4 x 3600 Mhz, Turbo Boost2.0 bis zu 4000 Mhz;
    CPU-Kühler Ultra-silent-Kit;
    Festplatte 500 GB SSD Samsung Evo, (540 MB/s);
    Speicher : 16384MB DDR3-Ram 1600 MhzMicron /Elixir/Kingston
    Grafik: Intel HD Graphics 4600, max 1700 MB shared Memory CPU integrated,
    VGA, DV;
    Mainboard: ASUS H81M-P;
    1.Laufwerk: 24x ASUS Multiformat DVD-Brenner;
    Netzwerk: 10/100/1000 Mbit/s Ethernet LAN DSL fähig
    card-reader: 8,89 cm (3,5“) 10/1CardReader / 2x USB 3.0;
    Betriebssystem: Windows 10 PRO 64Bit;
    Gehäuse: ATX Design-Mini-Tower;
    Netzteil: CSL, Silent-Netzteil;

    Inclusive Microsoft Office home and student (ohne outlook) knapp 1200 €

    • Christian 4. Februar 2016 - Antworten

      Hi Michael,
      eine schöne Konfiguration, mit der du – aber sowas von – keine Schwierigkeiten bei der Lightroom-Performance haben wirst 🙂
      Sehr aus der Reihe, zwischen starkem i7 und maßig Arbeitsspeicher fällt allerdings die Grafikkarte. Wenn du ein homogenes, durchgängig starkes System für alle Einsatzgebiete haben willst, würde ich an dieser Stelle mehr investieren. Die Intel HD Graphics 4600 passt leistungstechnisch leider überhaupt nicht zur sonstigen Hardware – funktionieren tut das freilich trotzdem sehr gut mit Lightroom .. 🙂

      Ich selbst nutze eine MSI GTX 970 Gaming 4G (Link), bin aber auch hin und wieder nicht abgeneigt, auch mal zu spielen.

      VG
      Christian

  17. Michael 4. Februar 2016 - Antworten

    Danke Christian,
    da muss ich mich dann wohl an dieser Schwachstelle unbedingt kundiger machen. Gut, und ganz vielen Dank, dass Du mir hier helfen kannst / geholfen hast / mich aufmerksam gemacht hast.
    Ich werde halt nochmal recherchieren, um dann eine mindestens bessere Lösung zu finden.
    Vielen Dank erstmal!
    Michael

  18. Sebastian 22. Juli 2016 - Antworten

    Hallo Christian,

    Ich bin heute auf deine Seite gestoßen und habe mir erstmal alle Informationen durchgelesen. Vorab muss ich mich natürlich allen anderen Kommentaren anschließen, alles ist super beschrieben und erklärt, auch für einen absoluten neu Einsteiger.
    Ich würde auch sagen, dass ich das meiste schon beim ersten durchlesen verstanden habe. Ich möchte nun komplett bei Null mit der Hobbymäßigen Fotografie starten. Welche Kamera würdest du mir da empfehlen? Ich habe vorhin beim durchblättern der Kommentare „Canon 750D“ gelesen. Wäre diese ein gutes Einsteigermodell ? Weiterhin wollte ich noch fragen, ob das andere Einsteiger Equipment so wie du es oben stehen hast, dann auch auf die Canon 750D übertragbar wäre. Ich möchte überwiegen Landschaft und Leute/Portraits fotografieren, aber auch gerne ab und zu mal bei meinem favorisierten Fußballclub das ein odere andere Training oder Spiel fotgrafieren. Denkst du dafür würde die 750D mit dem 18-55mm Objektiv erstmal ausreichen ?

    Im vorraus schon vielen Dank für deine hoffentlich hilfreiche Antwort 🙂
    Sebastian

    • Christian 23. Juli 2016 - Antworten

      Hi Sebastian,
      super, ich freue mich zu lesen, dass ich dir mit fotophobia den Einstieg in die Fotografie etwas erleichtern kann, am Anfang ist es ja doch ein ziemlich komplexes Feld.
      Was die Canon 750D angeht kann diese Kamera als klare Anfänger- und sogar Mittelklasse-Spiegelreflex wärmstens empfehlen. Alles was du an Fotoausrüstung in der Liste findest, ist ebenfalls voll kompatibel zu diesem Modell. Auch ist an dem Kit-Objektiv, also dem 18-55mm, das es im Paket mit dem 750D-Gehäuse gibt, erst einmal nichts falsches, aber es ist wahrscheinlich das erste, was du perspektivisch austauschen wirst, um es durch ein z.B. lichtstärkeres Objektiv oder anderen Brennweitenbereich zu ersetzen.

      Es hängt ja immer auch ein bisschen vom Budget ab, aber wenn möglich, würde ich für deine Vorhaben, also Landschaft und Portraits, direkt in eine Kombination aus nur 750D-Body (http://amzn.to/29UXQMh) und Sigma 17-50, f/2,8 (http://amzn.to/2a8eeMF) investieren. Nicht nur weil es generell eine deutlich bessere Alternative zum 18-55 Kit-Objektiv ist, sondern auch, weil dir der Millimeter mehr Brennweite, sprich 17mm statt 18mm, ein klein wenig bei der Landschaftsfotografie hilft und die Offenblende, sprich 2,8 statt 5,6 bei Portraits einen Hammer-Vorteil bringt. Ansonsten würde ich die DSLR-Grundausstattung der Liste genau wieder so kaufen, wenn ich heute mit der Fotografie beginnen würde. Bis auf eine Ausnahme: Das Stativ. Das Cullmann Alpha 2500 (hatte glaube ich rund 30 € gekostet) würde ich nicht mehr holen, sondern gleich etwas standfestes, ordentliches, was auch schwere Objektive trägt und sich bombensicher arretieren lässt, sprich das Rollei C5i aus der Liste der „zusätzlichen DSLR-Ausrüstung“ – der Qualitätsunterschied ist immens.

      Wenn du Fragen zu einzelnen Produkten hast oder weitere Tipps zu einer sinnvollen Erstausstattung hast, sprich mich einfach an 🙂

      Viele Grüße
      Christian

      • Sebastian 29. Juli 2016 - Antworten

        Hallo Christian,

        Danke für die Antwort. Momentan bin ich mir verschiedene Komponenten am anschauen um nicht in ein paar Monaten wieder viel Geld ausgeben zu müssen. Momentan habe ich mich auf die Canon 750D festgelegt. Das von dir beschriebene Sigma Objektiv hat mich aber aufgrund verschiedener Rezessionen die ich im Internet gelesen habe nicht ganz überzeugt. Alternativ habe ich das Tamron SP AF 17-50mm 2,8 Di II VC Objektiv gefunden. Dieses ist bei Amazon etwas teurer als das Sigma aber das hat mich vom lesen von Rezessionen etwas mehr überzeugt. Würdest du weiterhin zu dem Sigma tendieren oder wäre das Tamron vergleichbar gut oder besser ? Also Preislich sollten Kamera inkl. Objektiv nicht über 1000€ liegen bzw. Höchstens minimal drüber.

        Ich freue mich schon auf deine Antwort.

        • Christian 30. Juli 2016 - Antworten

          Hi Sebastian,
          schön wenn ich dir etwas weiterhelfen kann. Das Tamron war auch eines von drei Objektiven, für die ich mich als Kit-Ersatz entscheiden wollte. Neben dem Sigma gab es dann noch das Tokina 16-50 2,8 (http://amzn.to/2ajh6Ii), was aber aus verschiedenen Gründen als erstes raus fiel. Ich weiß leider nicht mehr, was der genaue Grund war, warum ich mich gegen das Tamron und für das Sigma entschiede habe, aber ich weiß noch, dass es einen eher untergeordneten Grund (wie etwa Gewicht oder Filterdurchmesser) gab, weswegen das Sigma das Rennen bei mir gemacht hat. Kurzum: Beide der Objektive sind wirklich sehr stark und bieten einen enorme Verbesserung zum Kit-Objektiv. Heute würde ich aufgrund des extrem günstigen Preises des Sigmas (http://amzn.to/2agHDSr, ich habe glaube ich das doppelte bezahlt) erneut zum Sigma greifen, aber auch mit dem Tamron sehr gut leben können.

  19. Niklas 19. Oktober 2016 - Antworten

    Hallo Christian,

    ich bin gerade auf deine Seite gestoßen und muss sagen, echt super! Ich habe bisher einige Male eine DSLR von einem Bekannten mit auf Reisen genommen und meist ohne Wissen mit den verschiedenen Werten rumprobiert, bis die Bilder so wurden wie ich sie wollte. Dabei habe ich aber nie genau verstanden, wie ISO, Blende und Belichtungszeit genau zusammenhängen. Nach dem durchstöbern deiner Website kommt endlich etwas mehr Licht ins Dunkel, weiter so!

    Da ich beim Leihen einer DSLR für den Urlaub auf den Geschmack gekommen bin, möchte ich mir nun langsam mal selber eine anschaffen. Meine Anforderungen sind zunächst auf Urlaubsfotografie beschränkt, d.h. Architektur, Landschaftsbilder, gelegentlich mal ein Makrobild mit leichter Unschärfe, etc. Zuerst gefiel mir die Canon EOS 700D im Kit 18-55mm ganz gut, das Modell ist sicher nicht umsonst der Bestseller auf Amazon 🙂 Es gibt ja auch noch das Kit mit 18-135mm, welches würdest du da bevorzugen?
    Jetzt habe ich auch noch gesehen, dass es schon einen Nachfolger, die 750D, gibt. Im Kit kostet das Modell aktuell ca. 110€ mehr. Ich habe auch in Erwähnung gezogen das Objektiv Canon EF 50mm 1:1.8 STM dazu zukaufen, du hast es ja auch empfohlen und soweit ich gelesen habe ist es ganz hilfreich für Aufnahmen am Abend in Dämmerlicht oder gar bei Nacht.

    Was ist deine Einschätzung? Würdest du die 750D der 700D bevorzugen, also ist neben dem Wlan und NFC, auch die Bildqualität durch die gestiegenen MP und neueren Prozessor verbessert?
    Und was sagst du zu der Festbrennweite, lohnt es sich die als Anfänger gleich mitzukaufen oder reicht das Kit Objektiv erstmal für meine Vorhaben aus?

    Vielen Dank schon mal für deine Antwort!
    Niklas

    • Christian 26. Oktober 2016 - Antworten

      Hi Niklas,
      toll zu lesen, das fotophobia.de im wahrsten Sinne etwas „Licht ins Dunkel“ bringen konnte, das freut mich! 🙂
      Ich finde du hast schon ziemlich konkrete Vorstellungen von dem, was du als Fotografie-Einsteiger ablichten willst, denn die meisten – wie ich auch – wissen am Anfang überhaupt nicht, womit sie anfangen sollen. Für Landschafts- und Urlaubsfotografie ist man mit Weitwinkel bzw. Allrounder erst einmal gut aufgestellt. Für diese beiden Bereiche eignet sich das 18-55mm Kit zum Anfang sehr, sehr gut. Sicher würdest du mit dem 18-135mm Objektiv noch einmal etwas in Richtung Makrofotografie gehen können, aber da würde ich später ein lichtstärkeres Objektiv nachkaufen.

      Preislich lohnen sich die Mehrkosten der 750D im Vergleich zur 700D definitiv, (vgl http://amzn.to/2eQNAHW vs. http://amzn.to/2dHeMeA) finde ich! Umgerechnet 100 € für 6MP mehr Auflösung plus Komfortfunktionen. Zumal du im Fall der 750D nur rund 50€ für das 18-55er hinlegen müsstest – das ist top. Kurzum: Die 750D im 18-55 Kit wäre meine klare Empfehlung. Was du gegenüber der 135er Version sparst, würde ich in einen Fernauslöser bzw. ein gutes Stativ investieren (siehe Fotoausrüstung), letzteres kann eine Menge Nerven sparen 🙂

      Eine Festbrennweite finde ich immmer super, aber in deinem Fall würde ich tatsächlich zunächst davon absehen, das Geld sparen und später in einen starkes Weitwinkel-Objektiv investieren. Was meinst du?

      • Niklas 26. Oktober 2016 - Antworten

        Hallo Christian,

        ich war letztes Wochenende mal in einem Elektronikladen und habe mir die Modelle einmal angeschaut. Ich lebe in China, hier gibt es auch die 760D häufiger (in Deutschland finde ich die kaum). Die gefiel mir schon ganz gut. Dabei hatte ich auch die Möglichkeit, einmal das nächst höhere Modell, die 80D, in die Hand zu nehmen. Das Modell sitzt einiges besser in der Hand, das macht es echt nochmal schwerer zu Entscheiden. Mit dem 18-135 USM Objektiv bekomme ich die Kamera hier für ca. 1100€. Außerdem im Vergleich zu der 760D wäre auch noch die Nikon D7200 interessant, die liegt im ähnlichen Preisbereich.

        Erst habe ich überlegt, mit der 760D anzufangen und später dann eventuell mal auf ein zweistelliges Modell aufzurüsten. Meine Frau meinte dann aber, „dann kannst du auch gleich die 80D nehmen“ 🙂 Seitdem habe ich unzählige Videos zu den Kameras angeschaut, das hilft aber auch nicht soviel weiter.

        Ich werde dieses Wochenende noch einmal die verschiedenen Modelle in die Hand nehmen und vergleichen. Wirklich eine schwere Entscheidung.

        • Christian 27. Oktober 2016 - Antworten

          Hi Niklas,
          stimmt, die 760D ist hier wirklich weniger vertreten und ich habe mich schon öfter gefragt, warum das Modell für den deutschen Markt weniger interessant zu sein scheint. Deine Überlegung kann ich sehr gut nachvollziehen, ich hatte selbst auch unzählige Tests, Videos und Rezensionen verschlungen, bevor ich mich entschieden habe. Man möchte ja bei der etwas größeren Investition nichts falsch machen. Und deine Frau hat da natürlich nicht unrecht, aber erfahrungsgemäß kann ich dir empfehlen, anstelle eines Body-Upgrades lieber in ein besseres oder zweites Objektiv zu investieren. Mit der 750/760 hättest du ein sehr starkes Stück Fototechnik in der Hand und die „Ersparnis“ gegenüber der zweistelligen APS-C-Serie macht Raum für z.B. ein reines Makroobjektiv oder einen Superweitwinkel, mit dem ich mir in China tolle Panoramen vorstellen könnte. Wäre ich heute an deiner Stelle, würde ich auch nicht „zuviel“ in APS-C investieren, da der Umstieg auf Vollformat irgendwann folgt, wenn dich das Fotofieber gepackt hat. Was meinst du?

  20. David 5. Januar 2017 - Antworten

    Hallo Christian,

    vielen Dank für deine absolut geniale Seite. Durch die Suche nach Basic-Infos zum Filmen mit meiner EOS 650D bin ich auf deine Seite gestoßen und habe darüber hinaus die Infos gefunden, die ich schon lange so komprimiert und gut erklärt gesucht habe. Wirklich super, endlich hab ich einige Basics richtig verstanden.

    Ich war schon kurz davor wieder hinzuschmeißen, da alles nicht so richtig gelingen wollte aber dank deiner Erklärungen und Tipps hab ich kleine aber entscheidenden Fehler beheben können und wieder richtig Spaß daran mich auszuprobieren und Fotos zu machen. Vielen Vielen Dank für die Tipps und guten Erklärungen.

    Durch dein „Canon EF-S 10-22mm 1:3,5-4,5 USM“ bin ich auf das ähnliche „Canon EF-S 10-18mm 1:4,5-5,6 IS STM“ gestoßen. Das passt besser zu dem Ziel ab und zu filmen zu wollen und auch der Preis passt eher in mein Budget. 😀
    Gestern Abend habe ich es endlich das erste Mal ausprobieren können und es ist der Wahnsinn! Was man damit alles in die Linse bekommt, sehr geil!

    Nochmal vielen Dank für diese Seite! Ich bin schon ganz gespannt auf deine weiteren Tipps und Infos.

    Viele Grüße
    David

  21. Hans 4. März 2017 - Antworten

    Ich habe früher mit zwei Lampen meine Portraitfotos erstellt. Nun bin ich neu eingestiegen in die Digitalfotografie. Lohnt es sich mit zwei Blitzgeräten zu arbeiten und dann mit Funkfernauslösern? Welcher Funkauslöser für I-TTl wäre empfehlenswert (ich habe jetzt eine Nikon D7200 und ein Metz 64 AF-1 und ein Nissin). Ist z.B. ein Schirm zur Streuung sinnvoll?
    Was wäre von dem Rollei Funk Blitzauslöser zu halten?
    Welches Objektiv wäre für Macrofotos zu empfehlen? (Tamron 90 mm??)

Fragen, Anregungen oder Kommentare?

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