DSLR-Kameras

DSLR-Spiegelreflexkamera

Olaf Oliviero Riemer [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

Mit einer mittelmäßig ausgestatteten Spiegelreflexkamera, oder auch DSLR (engl. digital single-lens reflex), befindest du dich bereits auf semiprofessionellen Terrain. Jeder, der ernsthafte Fotografie als Hobby oder beruflich betreibt, kommt um dieses Wunderwerk an Technik nicht herum. Die Vorteile einer DSLR sind gegenüber Kompakt-, Bridge- und auch Systemkameras zahlreich. Angeführt von einer schier endlosen Auswahl an montierbaren Objektiven, die für wirklich jede denkbare Situation Verwendung finden, bis hin zum stets vorhandenen Sucher, über den du Bildausschnitte unverfälscht und präzise festlegen kannst. Letzteres bietet enorme Vorteile, da der Sucher als eigenständiges System fungiert und eine Betrachtung direkt durch das verwendete Objektiv erlaubt.

Eine präzise Schärfedarstellung und die Beurteilung der vorhandenen Lichtmenge in Abhängigkeit des Objektives sind gute Beispiele der hohen Kontrollmöglichkeiten bei DSLR-Kameras. Umfangreichere Modi erlauben darüber hinaus einen höheren Einfluss auf das Bildergebnis durch geringe Abstufungen bezüglich Blendenzahl und Belichtungszeit. Je nach Modell lösen Spiegelreflexkameras auch deutlich schneller aus als ihre Mitbewerber. Für 12 Bilder pro Sekunde, wie sie die Mittelklasse-DSLR Sony SLT-A57K (Amazon-Preis) bewerkstelligt, bräuchte man alternativ 12 Menschen, die 12 Kompaktkameras gleichzeitig bedienen – um es überspitzt zu sagen.

Die DSLR-Fotografie hat allerdings ihren Preis und kann vom Mittelklasse Modell bis hin zum professionellen Gerät können samt Repertoire an Objektiven tausende Euro verschlingen. Aber lass dich davon nicht abschrecken, wirf einen Blick in die „Fotoausrüstung“ und sei dir gewiss, dass du auch mit wenigen hundert Euro einen mehr als guten Start als Fotografieanfänger hinlegen kannst.

71 Kommentare zu “DSLR-Kameras”

  1. Felix 10. Oktober 2015 - Antworten

    Hallo Fotophobia,
    ich bin auf der Suche nach meiner ersten Kamera, welche ich hauptsächlich für Landschafts-und Makro Aufnahmen nutzen möchte. Solle max 400 € kosten. Kann mir jemand zu einer bestimmten Spiegelreflex raten ?

    • Christian 13. Oktober 2015 - Antworten

      Hi Felix,
      da würde ich in diesem Preissegment ganz klar zur Einsteiger-Reihe von Canon tendieren. Hier stünden gleich zwei DSLR-Kameras zur Auswahl, wenn du inklusive Kit-Objektiv unter 400 Euro bleiben möchtest. Zum einen die Canon EOS 1200D (http://amzn.to/1KCJAT1) und die Canon EOS 100D (http://amzn.to/1K5L5Yv). Letztere hat die Nase vorn, denn neben dem Touchpad, was ich selbst über die Zeit sehr schätzen gelernt habe, bietet sie geringfügig mehr Auflösung, hat etwa 25% schnellere Auslösegeschwindigkeit bei Serienaufnahmen und ist zudem noch leichter. Kurzum: Mehr Technik auf weniger Raum für etwa 50 € Aufpreis.
      Für den Fall dass du aus irgendeinem Grund keine Canon-Kamera haben möchtest, bist du mit den relativ neuen DSLRs von Sony ebenfalls gut bedient. Die Sony SLT-A58K (http://amzn.to/1ZxEv8k) wäre da das Gerät in der passenden Preisklasse – ebenfalls inklusive 18-55mm Objektiv.
      Was dein Anliegen etwas verzwickt macht ist die Tatsache, dass Landschafts- und Makrofotografie ganz unterschiedliche Anforderungen an Objektive haben, das beginnt mit der Brennweite. Für Landschaftsfotografie fotografierst du eher im Weitwinkel mit 10-18mm und für Makro lässt sich besser im Bereich ab 70mm arbeiten. Das Sony-Kit gibt es zwar als Y-Variante im Produknamen (also nicht A58K, sondern A58Y) und kommt mit zwei für dich passenden Objektiven daher, kostet aber auch jenseits der 550 Euro. Zwar ein guter Preis, aber eben nicht ganz in deinem Budget.
      Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen, lass mich wissen, wie du dich entschieden hast 🙂
      Viele Grüße
      Christian

  2. Felix 13. Oktober 2015 - Antworten

    Ahoi Christian,

    erst mal vielen Dank für deine Antwort.
    Ich hatte mich schon im vorhinein für die Sony oder die Canon 100D interessiert.
    Jetzt wo du sagst, dass Makro erst ab 70 mm anfängt, ist mit eingefallen, dass ich noch 2 Objektive von der alten Minolta Analog Spiegelreflex von meinem Vater hab.
    Es handelt sich um ein Sigma Zoom IC 2 70-210mm und ein Travenar MC 28-70mm.
    Beide sind schon einige Jahrzehnte alt (funktionieren aber)
    Kann ich diese dann auch an meine neue Digitale Kamera anschließen ? Dann müsste ich mir ja kein extra 70mm Objektiv kaufen.

    Vielen Grüße zurück aus dem Westerwald in den Westerwald =D

    • Christian 15. Oktober 2015 - Antworten

      Hi Felix,
      schön dass sich meine Empfehlung mit deinen bisher ausgeguckten Kameras deckt. Die Minolta-Objektive kannst du – mit Einschränkungen – sogar noch an z.B. der Canon EOS benutzen. Dafür gibt es sogenannte Adapterringe, ich habe dir auf die schnelle mal einen rausgesucht, der zumindest zwischen das Travenar „MC“ und die Canon EOS passt (Siehe hier).
      Bei Adabapterringen für ältere Objektive muss ich aber zugeben, dass ich damit keinerlei Erfahrung besitze und deswegen auch keine Kaufempfehlung oder Tipps aussprechen kann. Ich weiß aber, dass das möglich ist.
      Denke nur daran, dass du bei alten Objektiven keinen technischen Standard in den Händen hältst, also auf Bildstabilisator verzichten musst und natürlich mehr Gewicht trägst. Eine Vignettierung im Bild ist auch häufig der Fall etc. Aber gut, andererseits sparst du auch viele hundert Euro und kannst erst mal experimentieren 🙂

  3. Sendy 27. Oktober 2015 - Antworten

    Hallo
    Ich überlege gerade, ob ich mir eine Spiegelreflexkamera kaufen soll. Da ich gerne reise, ein Hund habe und plane Nachwuchs zu bekommen, ich möchte gut gerüstet sein. Nun sellt sich die Frage; Welche Kamera passt zu mir?
    Ich würde gerne Landschaften, Leute und Tiere fotografieren…
    Preislich bin ich bereit bis 600 Euro auszugeben… Habe mir die Nikon D5300 angeschaut, ist die für mich geeignet?
    Danke für die Rückmeldung.
    Grüsse aus Bayern

    • Christian 29. Oktober 2015 - Antworten

      Hi Sendy,
      mit der Nikon D5300 bist du als Einsteiger sehr gut aufgestellt. Auf Reisen wirst du vom GPS-Modul profitieren, weil du beim Foto-Import dann direkt zuordnen kannst, wo du welche Fotos gemacht hast. Und Wlan ist einfach super komfortabel.

      Letztlich kommt es aber ja immer auch auf die Objektive an, die du für die verschiedenen Einsatzgebiete verwendest. Aber auch hier bist du mit einem Kit-Objektiv erst einmal gut bedient. Ich würde mir vielleicht überlegen, ob ich statt dem 18-55 in das 18-105 mm Kit-Set (Link) investieren würde, weil – mal ganz praktisch gedacht – du damit deinen Hund auch mal beim toben auf dem Feld gut einfangen kannst und auf reisen einfach flexibler bist, ohne gleich mehrere Objektive mit dir herum zutragen. 🙂

      Viele Grüße
      Christian

  4. Kathleen 1. November 2015 - Antworten

    Hallo Christian,

    ich überlege mir meine erste Spiegelreflexkamera anzuschaffen, bin mir aber bei den Modellen unsicher. Ich möchte Landschaft, Gebäude und Tierfotographie betreiben. Kosten darf das gute Stück mit Objektiv rund 1000€. Welche würdest du empfehlen? Ich hab mich jetzt schon bei Canon und Nikon umgeschaut.

    Viele Grüße
    Kathleen

    • Christian 2. November 2015 - Antworten

      Hi Kathleen,
      da würde ich persönlich zur Canon 70D (Link)greifen. Ich überlege mir genau genommen sogar selbst zur Zeit, meinen Canon 650D Body nicht gegen die 70D auszutauschen. Einfach weil er viele Vorteile bietet, die ich mit der Zeit doch etwas vermisse, z.B. WiFi für die Bildübertragung und ähnliches.
      Eine Überlegung ist in deinem Fall dann natürlich das Objektiv, denn für Gebäude und Landschaftsfotografie eignen sich eher Weitwinkel, während Tiere meist besser im Telebereich zu fotografieren sind. Aber schau mal nach der Kit-Zusammenstellung der 70D, da gibt es ein etwas flexibleres Reise-Objektiv mit 18-135mm Brennweite im Set, damit wärst du zu Beginn schon einmal sehr gut aufgestellt. Was meinst du?
      Christian

  5. Kathleen 3. November 2015 - Antworten

    Hi,
    was sagst du zur 7D Mark II? Ich würde das Budget auf 1500€ hochsetzen.

    • Christian 4. November 2015 - Antworten

      Hey Kathleen,

      du meintest sicher die Canon 7D Mark II und nicht I, oder? Ich habe das in deinem Kommentar mal angepasst. Die DSLR ist natürlich noch mal einen Zacken besser als die Canon 70D und du machst mit beiden absolut nichts falsch.
      Zu überlegen wäre allerdings, ob der Preisunterschied (70D-Body vs. 7D Mark II-Body die Sache wert ist. Zwar hast du mit der 70D Mark II mehr Features, stärke technische Ausstattung und eine höhere Geschwindigkeit, aber auch die 70D mit ihrer Wlan-Funktionalität wird dich auf sehr lange Zeit zufrieden stellen. Vielleicht lieber zur 70D greifen, etwas Geld sparen und dafür in ein zweites Objektiv investieren. Das macht dich für deine Bereiche auf jeden Fall flexibler, was meinst du?

  6. Kathleen 5. November 2015 - Antworten

    Hallo Christian,

    Nein ich hatte mich nicht verschrieben ich meine das alte Modell die 7D MarkI. Aber nachdem ich jetzt zwei unterschiedliche Fotofachgeschäft aufgesucht habe, werde ich wohl zur 70D greifen, da sie besser ist als die 700D und nur in geringen Maße schlechter als die 7D. Zumal auch viele gesagt haben als Anfänger brauchst du keine 7D. Ich hatte die 750D in der Hand und fand diese nicht gut. Ich werde zwei Objektive dazu holen ein Weitwinkel und ein Teleobjektiv.

  7. Nicole 10. November 2015 - Antworten

    Hallo Christian 🙂
    ich fotografiere derzeit noch mit einer Bridge-Kamera (Medion) die ich vor 2-3 Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Da ich wirklich sehr gern fotografiere, die Ansprüche aber höher werden und ich bedingt durch meine Ausbildung mit Bildbearbeitung und Medien allgemein zu tun habe, möchte ich gern auf eine Spiegelreflexkamera umsteigen, um bessere Fotos zu haben die ich dann eventuell auch selbst bearbeiten kann.
    Ich bin dabei, mich näher mit dem Thema zu beschäftigen aber die Flut an Informationen und verschiedenen Modellen überfordert mich etwas.
    Ich fotografiere gern Landschaften, Portraits, Makro-Fotografien, Reiseaufnahemn, alles was mit Licht zu tun hat, aber auch alles andere was mir vor die Linse kommt, solange es mir gefällt.
    Also wäre meine Frage jetzt an dich, welche Ausrüstung, sprich Kamera, Objektive, Stativ etc würdest du mir in Kombination empfehlen? (vom Preis her bin ich flexibel, es sollten keine mehreren 1000 sein und wenn es relativ günstig bleibt wäre ich natürlich auch nicht abgeneigt, aber ich bin auch bereit, noch eine Weile zu sparen wenn es sein muss.)

    Liebe Grüße und vielen Dank schonmal,
    Nicole 🙂

    • Christian 2. Januar 2016 - Antworten

      Hallo Nicole,
      ist ja lustig, mit einer (ausgeliehenen) Bridge-Kamera von Medion habe ich selbst auch angefangen und die ersten Versuche mit Blende und Verschlusszeit unternommen 🙂
      Und auch ich wollte mich durch eine DSLR ein bisschen besser ausrüsten um praktisch exakt das selbe zu fotografieren wie du – alle irgendwie alles 🙂
      Unter Fotoausrüstung habe ich ja ziemlich detailverliebt aufgelistet, für welches Einstiegsequipment ich mich entschieden habe und ich würde es auch – bis auf eins, zwei Ausnahmen – direkt wieder so machen.
      z.B würde ich das Kit-Objektiv außen vor lassen und DSLR-Body sowie Objektive einzeln kaufen. Auch würde ich direkt in ein gutes Stativ investieren und nicht noch einmal eine 25 Euro Variante für den Einstieg wählen.
      Entsprechend würde ich mir die Liste erneut so zusammenstellen, aber folgende Änderungen vornehmen:

      • Canon 750d Body only (Link)
      • Sigma 17-50mm f2,8 als Kit-Ersatz (Link)
      • Tamron 70-300mm Telezoom (Link)
      • Stativ Fotopro Rollei (Link)

      Alles weitere, wie 2.Speicherkarte und Reinigungszubehör würde ich exakt genauso wieder wählen. Allenfalls der größere DSLR-Rucksack von Lowepro (weiter unten in der Liste) macht noch Sinn, der ist echt super!
      Was meinst du?

      Liebe Grüße
      Christian

  8. Carina Jung 4. Januar 2016 - Antworten

    Hallo,

    Ich habe mir ein, zwei Mal die Kamera von meinem Papa geliehen, und möchte jetzt selbst eine haben. Es kann gerne eine gebrauchte sein, denn ich mag nicht allzu viel investieren…

    Ich möchte die Kamera überall hin mitnehmen, meine Pferde, mein Auto fotografieren, bei Tag und bei Nacht oder Sonnenuntergang, ich möchte eigentlich eine gute Allroundkamera haben, wichtig ist mir: Schnell (sind meine Pferde auch :’d) und eine gute Bildqualität, gute Bedienbarkeit…

    Ich weiss dass ich mich auf die Suche nach der eierlegenden Woll-Milch-Sau gemacht habe, aber vielleicht hast du ja eine Idee 🙂

    LG Carina

    • Christian 5. Januar 2016 - Antworten

      Hi Carina,

      danke dafür, dass du dich in dieser Frage an fotophobia wendest 🙂 Ich habe eine gute Nachricht für dich, denn eigentlich braucht es gar keine Eier legende Wollmilchsau, um die Voraussetzungen für deine Fotos zu erfüllen. Es ist letzlich nur eine Frage des Budgets und ob du dich eher in Richtung einer kleine Kompaktkamera oder einer echten DSLR orientierst. Welchen Kameratyp hatte dir dein Paps denn ausgeliehen und wie hoch ist in etwa dein Budget?

      Christian

  9. Carina Jung 5. Januar 2016 - Antworten

    Hallo 🙂

    Vielen Dank für die schnelle Antwort 🙂

    Also mein Vater hat auf jedenfall eine Canon… Und dir war teuer… 5D Mark 2… Oder so ^^ auf jedenfall Mark 2 und Eine kleine Zahl bis 5 vor dem D :S

    Die Kamera macht auch tolle Fotos, ist mir aber einfach schlicht weg zu teuer, und ich mag nicht immer danach fragen müssen:)

    So… Ich denke ich wäre bereit für eine gebrauchte zwischen 300 und 400 Euro auszugeben 🙂 aber wäre auch nicht schlecht, wenn die günstiger wäre 🙂

    Und es sollte eine Spiegelreflexkamera werden, einfach wegen der Einstellungsmöglichkeiten, die man hat 🙂 ich möchte mich mit der Kamera entwickeln

    LG Carina

    • Christian 9. Januar 2016 - Antworten

      Hi Carina,
      okay, die 5D Mark II ist wirklich absolute Profi-Klasse und kostet auch entsprechend. Da du damit aber schon erste Gehversuche mit einer Canon unternommen hast, kommst du mit einer gebrauchten Canon 600D (Link), die mit rund 400 € in deinem Budget liegt, bestimmt gut zurecht. Ich bin mit der selben Serie eingestiegen und nutze die Canon 650D heute noch! Preislich etwas tiefer ansetzen kannst du sogar noch, wenn du dich mit der Canon 1200D (Link) anfreundest, die es für rund 350 € sogar neu gibt. Zwar eine Einsteiger-DSLR, aber sie hat alles, was man erst einmal braucht. Beide Kameras gibt es übrigens im Kit mit einem Objektiv, damit sich gleich loslegen lässt. Allgemein gilt bei Canon, umso weniger Zahlen im Produktnamen, umso mehr kosten sie … 5D, 70D, 600D, 1200D. 🙂

  10. Carina Jung 11. Januar 2016 - Antworten

    Dankeschön! 🙂

    Okay, was sagst du persönlich denn zur nikon d5300? Hab sie mir angeschaut und finde sie im allgemeinen ansprechend, auch wenn ich keine Ahnung hab 🙂

    Und wenn die Canon 600D besser ist, warum? 🙂

    LG Carina

    • Christian 16. Januar 2016 - Antworten

      Hi Carina,
      klar, wenn die Nikon D5300 in deinem Budget liegt, würde ich sie der Canon 600D vorziehen.
      Weniger wegen der höheren Anzahl der Megapixel, sondern vielmehr deswegen, weil WLAN und GPS sehr hilfreiche Features sind. Sei es für die Bildübertragung an andere Geräte oder die Geo-Daten beim Import in Lightroom – sehr angenehm 🙂 Schau aber mal, ob es preislich noch im Rahmen wäre, wenn du dich anstelle des Kits nur für das Gehäuse entscheidest (Link) und dann ein stärkeres Objektiv extra dazu gekauft wird, wobei du dann sicherlich an der 1.000 € Grenze kratzen würdest. Alles in allem also: Die Nikon D5300 im Kit mit dem 18-55mm Objektiv ist auf jeden Fall ein sehr guter Start. 🙂

  11. Peter 16. Januar 2016 - Antworten

    Hey Christian,
    eine tolle website zum Foto-Einstieg hast du geschaffen.
    Ich habe mir jetzt auch eine Sony a58 mit 18-55mm Objekt gegönnt. Nun bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Objektiv, da das KIT nicht so berauschend ist. Nun versinke ich in der Vielzahl an möglichen Objektiven.
    Ich möchte mit der Kamera hauptsächlich Landschafts-/Urlaubsfotos und Portraits machen und mein Budget geht bis maximal 250€ (weniger ist besser ^^). Was könntest du mir dazu empfehlen? Hab jetzt die „Tamron AF 70-300mm 4-5,6 Di LD Macro 1:2 digitales Objektiv für Sony“ (zur Zeit 110€ bei amzn) ins Auge gefasst, weiß aber nicht wirklich, ob die was taugt ^^
    lg Peter

    • Christian 17. Januar 2016 - Antworten

      Moin Peter,
      die Sache mit den Kit-Objektiven kann ich gut nachvollziehen, je nach Einsatzgebiet sind die Möglichkeiten aufgrund des geringen Brennweitebereichs oder der Blendenwerte etwas eingeschränkt. Dein Vorhaben, sprich Landschaft und Portrait, sind natürlich zwei gänzlich verschiedene Fotografie-Felder, die sich mit dem Brennweiten-Bereich 18-55 eigentlich noch relativ gut abdecken lassen. Angesichts des Budgets bleibt also, um beide Bereiche zu fotografieren, ein Objektiv mit ähnlicher Brennweite, aber höherer Lichtempfindlichkeit. Das Tamron AF 17-50mm 2,8 XR Di II LD ASL gibt es z.B. gebraucht recht günstig.
      Im Idealfall greifst du zu späterem Zeitpunkt aber für Landschaftsfotografie auf ein Weitwinkel-Objektiv mit rund 12mm und für die Portraitfotografie auf ein Objektiv mit rund 50-70mm zurück.

      Ganz konkret würde ich dir also raten, entweder zum oben verlinkten Tamron zu greifen, oder noch eher, dich zunächst durch eine günstige Festbrennweite speziell für die Portraitfotografie zu erweitern und das Kit weiterhin für Landschaftsfotografie zu nutzen. Das wäre dann dieses hier: Sony SAL50F18 Porträt-Objektiv mit 50 mm/f1,8. Mit der 1,8er Blende wirst du den Unterschied zum Kit-Objektiv bei Portrait-Fotos sehr stark merken und für 150,- Euro hast du eine deiner Prioritäten langfristig sehr gut abgedeckt – und leicht ist es auch..

      Vom angedachten Tamron 70-300 würde ich dir aufgrund der schwachen Blende und dem fehlenden Bildstabilisator übrigens abraten, zumal dein Fokus ohnehin nicht im Tele-Bereich zu liegen scheint.
      Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen?

      • Peter 17. Januar 2016 - Antworten

        Hallo Christian,
        danke für die schnelle und ausführliche Antwort!
        Ich denke das Portrait- Objektiv werde ich mir holen und für ein weiteres Objektiv erstmal sparen 😉
        lg Peter

        • Christian 18. Januar 2016 - Antworten

          Gerne Peter,
          viel Spaß mit der lichtstarken Festbrennweite, ich bin mir sicher, du wirst deine Freude daran haben, ohne zu tief in den Geldbeutel gegriffen zu haben. Lass mich wissen, wie deine ersten Fotos geworden sind und ob du mit dem Objektiv zufrieden bist 🙂

  12. Esra 4. Februar 2016 - Antworten

    Hallo Christian,
    ich möchte mir demnächst eine DSLR Kamera zulegen. Ich fotografiere sehr gerne sowohl Landschaft als auch Porträt. Welche Kamera (und objektiv) würdest du mir empfehlen?
    Ich dachte an Canon 700 d mit 50 mm objektiv. Mir ist die Bildqualität sehr wichtig. Und ich möchte auch nicht immer zwei Objektive mit mir tragen. Was würdest du mir empfehlen?

    LG Esra

    • Christian 4. Februar 2016 - Antworten

      Hey Esra,
      deine angedachte Kombination kann ich genauso empfehlen, wenn du mit nur einem Objektiv unterwegs sein möchtest und möglichst beides, Portrait-Fotografie und Landschafts-Fotografie abdecken möchtest. Genau genommen ein 17-50mm Zoom-Objektiv, damit du mit beiden Brennweiten-Enden (17 und 50) in beiden Einsatzgebieten arbeiten kannst. Ich habe das Sigma 17-50mm 2,8 (Link) damals als Kit-Ersatz gekauft, mich vorab sehr genau informiert und bin vollends zufrieden. Mit der 2,8er Offenblende lassen sich schöne Portaitfotos erstellen.
      Sicher, zwei Objektive sind für zwei Einsatzgebiete besser, aber mit dem Sigma wirst du als Allrounder sehr gut fahren 🙂

  13. Marius 9. Februar 2016 - Antworten

    Hey Christian,
    die Seite hier ist super und ein großes Kompliment an dich für die Intakthaltung und die Aktivität hier 😀 Ich wollte nur mal fragen was du von der Canon 70D hältst und sie empfehlen würdest vor allem in Hinsicht auf die Canon 750D. Würde es sich lohnen die etwas teurere Canon 70D zu kaufen statt der 750D. Würde mich über eine Antwort freuen 🙂 Vielen Dank schonmal

    LG Marius

    • Christian 11. Februar 2016 - Antworten

      Hey Marius,
      danke für das Kompliment zu fotophobia.de 🙂
      Ein lustiger Zufall, denn mit exakt deiner Frage, ob Canon 750D oder 70D, habe ich mich in den letzten Wochen auch sehr genau auseinandergesetzt, weil ich über die Anschaffung eines neuen Bodys nachdenke.
      Ich bin dabei zu dem Schluss gekommen, dass sich die Mehrkosten von 750D zu 70D nicht rechnen und man stattdessen lieber in die 750d mit einem starken Objektiv investiert werden sollten. Die Vor- und Nachteile der beiden DSLR hast du sicher schon gecheckt und meines Erachtens bietet die 750D alles, was es braucht, wenn man sich im Bereich APS-C-Sensor bewegt. 🙂
      Viele Grüße
      Christian

  14. seo 16. Februar 2016 - Antworten

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    • Christian 16. Februar 2016 - Antworten

      Hi Joe,
      die Unterschiede von Lightroom 4 zu Lightroom 5 sind – wie bei den meisten Updates – nicht allzu groß, aber dennoch würde ich zu LR 5 greifen, da du mit dieser Software auch Unterstützung von neueren Kameratypen erhältst und z.B. sinnvolle Änderungen bei der Bereichsreparatur vorgenommen wurden. Viel günstiger dürfte Lightroom 4 ohnehin nicht sein, das ist aber nur eine persönliche Einschätzung.

  15. Simon 24. Februar 2016 - Antworten

    Servus Christian,
    Auch von meiner Seite erstmal ein riesen Kompliment für die Website!! Es macht echt Spaß sich hier die Grundlagen zur DSLR Fotografie anzulesen und auch deine Anfänge zu verfolgen.

    Ich reise gerne und viel und bin ansonsten auch am liebsten draußen zu Hause ( Wandern, Klettern, Radfahren, Bergsteigen). Lange Zeit habe ich viele der Leute die bis zu 99% der magischsten Momente lieber durch ein Objektiv betrachten eher belächelt. am Ende habe ich mich dann aber doch immer gefreut wenn jemand tollen Fotos gemacht hatte und schaue sie mir immer wieder gerne an;)
    Daher habe ich beschlossen selber mal den Einstieg in die Fotografie zu wagen.

    Daher würde ich gerne auch einmal deinen Rat in Anspruch nehmen. Wie gesagt bin ich viel draußen unterwegs, häufig in den Bergen aber auch gerne mal in Städten. Ich würde mir gerne für eben diese Reisen gerne eine gute Kamera anschaffen und habe mir bisher mal eine Canon 50D ausgeliehen und mit der einige Bilder gemacht. Allerdings ist mir diese eigentlich zu teuer. Ich würde gerne 500-600€ für den Anfang investieren und habe daher mal mit den Kitas der Canon 700D und Nikon D5300 geliebäugelt.

    Allerdings scheinst du mir von den Kitobjektiven nicht allzu überzeugt zu sein, sodass ich mir da mittlerweile garnicht mehr sosicher bin…
    Und generell stellt sich mir auch die Frage ob nicht auch eine DSLM wie die Lumix G6 vielleicht auch etwas für mich wäre.

    Viele viele Fragen und ich hoffe du kannst mir ein bisschen weiterhelfen.

    Danke für die tolle Website

    Grüße aus dem Breisgau
    Simon

    • Christian 25. Februar 2016 - Antworten

      Moin Simon,

      danke für deinen schönen Kommentar 🙂
      Klar, auf Reisen ist eine ordentliche DSLR/DSLM schon echtes Gold wert, weil du qualitätsmäßig damit einfach Fotos machen kannst, die du dir später auch ins Wohnzimmer hängen kannst. Kürzlich habe ich mir ein Foto, das ich in Tokio geschossen habe, an die Wand gekloppt und es ist schon ein ganz anderes – wirklich schönes – Gefühl beim Betrachten, wenn man den Ort erlebt hat und tolle Erinnerungen daran hat.
      Ich würde für den Einstieg in „echte“ Fotografie immer die Einstiegsklasse überspringen, um im Mittelklasse-Segment auch genug Potenzial nach oben zu haben, wenn sich der richtige Spaß und die Experimentierfreude an der Fotografie einstellen. Sprich: Canon 700D/750D oder das Nikon-Pendent in Richtung D5300 – wären meine Wahl.
      Was deinen Fall etwas besonders macht, ist natürlich die Tatsache, dass du dich vorwiegend 1) draussen aufhälst und 2) unterwegs bist.
      Deswegen spielen Gewicht und Handlichkeit eine übergeordnete Rolle und mit der Lumix G6 hättest du tatsächlich einen sehr starken Kompromiss. Die würde ich mir mal genauer anschauen 🙂
      Ich habe da allerdings keine Erfahrungen in Sachen Kit-Objektiv, aber generell hast du recht und ich bin kein großer Freund der Kit-Linsen. In deinem Fall aber, wäre auch aus Gepäckgründen das Canon 700D mit 18-135mm Allrounder (siehe Amazon) eine gute Lösung, die dein Budget zwar knapp überschreitet, aber damit wärst du erstmal Save und sehr gut abgedeckt. Ein Weitwinkel oder Tele kann man sich dann immer noch zu späterem Zeitpunkt kaufen.
      Was denkst du?

      • Simon 25. Februar 2016 - Antworten

        Servus Christian,

        vielen Dank für deine ausführliche und flotte Antwort!

        Ich habe gestern mal die (wirklich empfehlenswerte!) Chance ergriffen und dem lokalen Fotografieladen einen Besuch abgestattet. Es ist verdammt viel Wert sich zum einen direkt mit Fachpersonal unterhalten zu können und zum anderen einfach mal ein paar Kameras in der Hand zu halten!

        Dabei habe ich die Lumix G70 vor der Nase gehabt und die Idee der Systemkamera quasi umgehend verworfen. Das elektronische Bild durch den Sucher ist einfach nichts womit ich mich anfreunden könnte!

        Da gefallen mir die Canon 700D und die Nikon D5300 viel besser. Außerdem sind sie beide auch wesentlich kompakter und leichter als die Canon 50D die ich zur Zeit leihweise habe.

        Was die Kitobjektive angeht hast du sicher recht, dass sie als Allrounder gar nicht so schlecht sind. Vor allem da beide Kameras die Lichtschwäche durch ganz gut ISO Werte wieder Wett machen können.

        Beim Herumstöbern im Internet bin ich jetzt aber auch nochmal auf die Pentax K50 gestoßen. Vor allem da die eben auch wetterfest ist. Leider führt der Fotoladen in dem ich war Pentax nicht.

        Hast du irgendwelche Informationen zu der Kamera oder eventuell sogar selber Erfahrungswerte? Auch mit Pentax generell?

        Außerdem habe ich mir auch die 750D nochmal angeschaut, die du ja auch selber hast. Was genau sind da für dich die Vorteile gegenüber einer 700D und wie unterscheidet sie sich überhaupt von der 760D? Warum Canon hier die beiden Kameras gleichzeitig rausgebracht hat ist mir irgendwie schleierhaft.

        • Christian 27. Februar 2016 - Antworten

          Hi Simon,
          schön, dass ich helfen konnte.
          Mit Pentax-Kameras habe ich allerdings noch keine Erfahrung gemacht und bisher habe ich auch noch keinen wirklichen Grund gefunden, von Canon umzusteigen.
          Gerade was die 750D angeht, hättest du natürlich ein echtes Oberklasse-Niveau im Bereich der ambitionierten Hobbyfotografie und sicherlich auch nochmal eine Steigerung zur Canon 700D in der Hand. Ich habe mich mit den beiden, beziehungsweise drei Modellen 700D, 750D und 760D sehr genau beschäftigt weil ich auch überlegt habe, meine 650D auszutauschen. Die wichtigsten Gründe für 750D/760D gegenüber der 700D wären für mich die viel höhere Auflösung (24MP gegenüber 17,9MP) und als Einsteiger der viel mit Autofokus arbeitet die Kreuzsensoren (19 gegenüber 9). Die WLAN-Unterstützung der 750D ist ebenfalls ein hilfreicher Pluspunkt.
          Ich würde also ganz klar zur Canon 750D greifen und das Upgrade auf die 760D nur dann in Erwägung ziehen, wenn du Wert auf ein Schulterdisplay und (noch) bessere Bedienbarkeit legst, wie sie auch die Profi-DSLR 5D Mark III besitzt. Technisch unterscheiden sich 750D und 760D ja nicht. Der Aufpreis liegt bei unter hundert Euro (vgl. Amazon) und ist halt noch ein Stück weiter weg von deinem Budget. Was meinst du?

          • Simon 27. Februar 2016 -

            Hallo Christian,

            vielen Dank für die Infos zu den verschiedenen Canon Modellen!
            Was mein Budget angeht hast du durchaus recht. Mit allem drum und dran wird es bei einer 760D und auch schon 750D schon ziemlich eng. Eigentlich hatte ich wirklich nicht vor mehr als 600-650€ auszugeben.

            Aber auf der anderen Seite bin ich mittlerweile der Meinung, dass ein 18-135 Objektiv für mich für den Einstieg genau das Richtige ist und das kostet nunmal einfach ein bisschen mehr als das übliche 18-55…

            Die Pentax überzeugt halt ein wenig über den Purismus. Dabei fehlt ein wenig vom ganzen „Schnick-Schnack“ wie Touchdisplay und generell schwenkbares Display. Aber sie hält ansonsten sehr gut mit der 700D mit denke ich und weist auch nochmal ein paar mehr Kreuzsensoren auf. Da sie generell auch etwa 100€ billiger ist als die Canon 700D oder NIkon D5300 wird meine Wahl wohl hierauf fallen.
            Tolles Extra ist für mich dabei dann eben auch noch die Wetterfestigkeit, sodass ich mir nicht bei jedem Regenschauer in den Bergen Gedanken um die Kamera machen muss die mir um den Hals baumelt.

            Vielen Dank auf jeden Fall für deine Tipps! Auch wenn ich mich letzten Endes für ein anderes Modell entschieden habe, war es doch echt hilfreich sich mal ein wenig zu dem Thema austauschen zu können! Danke auch das du dir dafür die Zeit nimmst.
            Wenn du magst melde ich mich gerne mal wieder und werde dir ein wenig über die Pentax berichten wenn ich sie dann auusgiebig gestestet habe!

            Bis dahin alles gute und mach so weiter wie bisher!!

            Viele Grüße
            Simon

          • Christian 1. März 2016 -

            Hi Simon,
            das klingt gut überlegt und ich finde auch, dass die Wetterfestigkeit deiner potenziellen Kamera ein großes Plus für dich ist.
            Ich hatte mal einen Wasserfall mit der 650D fotografieren wollen, war wohl etwas zu nah dran und wirklich gut verkraftet hat die DSLR die Wasserspritzer nicht… :/
            Ich freue mich auf deine ersten Erfahrungen 🙂

  16. Jenny 27. Februar 2016 - Antworten

    Hallo Christian,

    erst mal vielen Dank für diese informative Seite rund um das Thema Fotografie, die mir fürs Erste wirklich weitergeholfen hat. Dennoch ist die ganze Auswahl an Kameras, Objektiven und sonstigem Zubehör noch immer ein großes Rätsel für mich. Ich beschäftige mich noch nicht so lange mit dem Thema DSLR Kameras und bin daher etwas überfragt bei der Suche nach der für mich richtigen Kamera. Bisher habe ich meine Fotos immer mit einer Kompaktkamera oder sogar nur mit dem Handy aufgenommen, aber damit soll nun Schluss sein.

    Kannst du mir noch weitere Tipps, als die bisher genannten für meine Auswahl geben? Hauptsächlich werde ich Hobby/Urlaubsfotos machen (Landschaft, Architektur und was man sonst so sieht), aber nun gerne eben in entsprechend besserer Qualität. Aus deinen bisheringen Antworten konnte ich entnehmen, dass du eher von einem Set-Kauf abrätst und den Kauf eines Bodys und eines separaten Objektives empfiehlst, oder? Was würde sich denn da für meine Zwecke am besten als Anfängermodell eignen? Es sollte aber natürlich auch eine gewisse Zeit zu nutzen sein, damit ich nicht gleich wieder etwas neues kaufen muss.
    Preislich sollte das Ganze gerne so bei 600-800€ liegen.
    Was hälst du von Angeboten bei Amazon? Kann man da zugreifen oder ist es doch ratsam in einem Fachgeschäft zu kaufen?

    Besten Dank im Voraus und viele Grüße
    Jenny

    • Christian 18. März 2016 - Antworten

      Hallihallo Jenny,
      ja, die Auswahl ist wirklich erdrückend und ich kann gut nachvollziehen, dass man am Anfang so gar nicht recht weiß, was man überhaupt an Foto-Equipment braucht. Sicherlich hast du aber einen ganz starken Vorteil, da du schon ungefähr weißt, was du fotografieren möchtest, das macht die Auswahl der ersten DSLR und Objektive etwas einfacher 🙂
      Grundsätzlich würde ich dir raten, direkt mit einer Mittelklasse-DSLR einzusteigen und die Einsteiger-Klasse zu überspringen, um später mehr Luft für Experimente zu haben.
      Selbst bin ich großer Fan von Canon und entsprechend meiner Erfahrungen kann ich dir als Body zur 700D (Link) oder zur 750D (Link) mit WLAN und höherer Auflösung raten, die haben mehr als man anfangs braucht, aber ausreichend Spielraum und eine sehr sehr große Auswahl an Objektiven.
      Angesichts deines Budgets wirst du wahrscheinlich auf ein Kit-Objektiv zurückgreifen müssen, da würde ich das Set mit 18-135mm nehmen, einfach um am Anfang möglichst flexibel bei relativ kleinem Preis zu bleiben. Siehe 700D+Kit/750D+Kit.
      Ergänzen würde ich das aber unbedingt mit einer günstigen Festbrennweite, die das relativ lichtschwache 18-135mm-Objektiv etwas kompensiert und du auch schöne Portraits und Aufnahmen bei schlechtem Licht machen kannst. Günstig, sehr gut und passend wäre das 50mm 1,8 STM (Link), das könnte in Kombination mit der 700D+Kit budgettechnisch noch klappen, wobei natürlich noch eins, zwei Sachen für die Grundausstattung dazukommen, sprich Kamera-Tasche und co.
      Was Amazon betrifft, bestelle ich ausschließlich darüber, denn auch Reklamationen, Defekte etc sind für mich mit weniger Aufwand verbunden als die Fahrt zum Händler. Hatte da noch nie Probleme und praktisch mein gesamtes Equipment dort bestellt.
      Lass mich unbedingt wissen, wie du dich entschieden hast und wenn weitere Fragen auftauchen, einfach schreiben 🙂
      Viele Grüße
      Christian

  17. Ignaz 12. April 2016 - Antworten

    Hi, Christian
    ich bin vor kurzem auf deine Seite gestoßen…. welche mir in kurzer Zeit schon sehr geholfen hat 😊
    Meine Frage wäre, was du von der Nikon d610 hälst? Momentan besitze ich die d5100. Da ich mir aber das „Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II Objektiv“ gegönnt habe :-), wäre es an der Zeit nach einer vollformat aus schau zu halten oder?
    Mit freundlichen Grüßen

    • Christian 14. April 2016 - Antworten

      Hi Ignaz,
      wow, Gückwunsch! Das Objektiv ist ein echts Sahnestück 🙂
      Was den Kamera-Body angeht, hatte ich mal (wenn auch nur sehr kurz) den Vorgänger der D610 im Gebrauch, hat mir im Handling und in den Bildergebnissen sehr gut gefallen.

      Für deinen Einstieg in das Vollformat – und weil du ohnehin schon ein echt starkes Objektiv dafür besitzt – würde ich mir aber auch die Nikon D750 (Link) noch einmal anschauen. Gerade was die Anzahl an Kreuz- und Autofokuspunkten betrifft, ist es den Aufpreis vielleicht wert, wenn du mit Offenblende in Richtung 200mm Brennweite fotografieren möchtest. Und der ausklappbare Bildschirm ist etwas, das ich persönlich sehr schätzen gelernt habe. Was meinst du?

  18. Ignaz 14. April 2016 - Antworten

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort 😉
    Ich bin ehrlich… ich beschäftige mich seit gestern mit der d750!
    Und bin schon allein von den Daten begeistert, habe sie auch schon in den Händen halten können (schönes Stück Technik) 🙂
    Und ja der Bildschirm könnte in manchen Situationen sehr hilfreich sein.
    Werde sie mir wahrscheinlich in den nächsten Tagen zulegen!

    Vielen Dank 🙂

    Mit freundlichen Grüßen

    • Christian 14. April 2016 - Antworten

      Hehe, super 🙂
      Lass mich wissen, wie du dich entschieden hast und wie deine ersten Eindrücke vom Vollformat-Feeling sind 🙂

  19. Ignaz 15. April 2016 - Antworten

    Was soll ich sagen….. gestern gekauft 🙂 ich bin beeindruckt! Schnell, leise, super Fokus und viel zum einstellen 🙂
    Vor allem gefallen mir die Farben sehr gut.
    Werde mich weiter beschäftigen 🙂

    • Christian 19. April 2016 - Antworten

      Super, da freu ich mich für dich 🙂
      Viel Spaß mit dem Vollformat, beim experimentieren und natürlich fotografieren!
      Gut‘ Licht wünsch ich dir 🙂

  20. Florian 19. Mai 2016 - Antworten

    Hallo Christian,

    ich möchte mir gerne meine erste Spiegelreflexkamera anschaffen, durch Internet-Recherche bin auf deine Seite gelangt, die mir auch schon einen tollen Überblick über die DSLR Fotografie gegeben hat.

    Ich bin mir aber nicht ganz sicher welches Modell ich mir kaufen soll.
    In der engeren Auswahl stehen die Canon EOS 700D Kit inkl. EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM oder die Nikon D5300 Kit inkl. AF-S DX 18-55 VR II Objektiv.
    In jedem fall möchte ich mir zu jeder Kamera, egal ob Canon oder Nikon ein 50mm Festbrennweite Objektiv kaufen.

    Fotografieren möchte ich hauptsächlich auf Reisen, Städtereisen, Wanderungen und ab und zu mal auf Feiern und meinen Hund.

    Momentan ist die Canon ca. 100€ günstiger als die Nikon, die Nikon könnte ich evtl. gebraucht (2 Jahre alt, laut Anbieter nur 1.000) für ca. 400€ bekommen.

    Zu welcher Kamera würdest du mir, als Neueinsteiger eher raten?

    Beste Grüße
    Florian

    • Christian 20. Mai 2016 - Antworten

      Hi Florian,
      gleich vorweg: du hast dir da zwei wirklich klasse Einsteiger-DSLRs in die Auswahl genommen und mit beiden wirst du auf lange Zeit sehr viel Spaß am Fotografieren haben und ausprobieren können, auf welche Bereiche du dich im Laufe deines Fotografen-Daseins einmal spezialisieren könntest. Was letztlich vielleicht gar nicht nötig sein wird, denn mit dem passenden Objektiven stehen dir mit diesen beiden Kameras ja alle Bereiche offen. Ich würde sie sogar im Bereich der DSLR-Mittelklasse ansiedeln. Die Entscheidung direkt eine Festbrennweite mitzunehmen, ist auch super!

      Die Nikon D5300 und die Canon 700D geben sich technisch tatsächlich auch überhaupt nicht so viel, dass eine davon direkt aus dem Rennen wäre. Ich habe mit beiden schon fotografieren können und mein subjektives Gefühl ging dabei vom Handling her Richtung Canon, denn gerade als Einsteiger ist man doch ziemlich viel am Experimentieren mit den Einstellungen und verschiedenen Fotowinkeln, was den ausklappbaren Touchscreen der Canon-Reihe meines Erachtens zu einem enormen Vorteil gegenüber der Nikon macht. Technisch liefert dir die Nikon D5300 mit 24 Megapixeln aber eine deutlich höhere Auflösung und zudem mehr Kreuzsensoren, die die Fokusierung auf bestimmte Bereiche einfacher machen.

      Folgende Idee: Vielleicht ist es sinnvoll, die Karten noch einmal neu zu mischen und die Canon 700D gegen die Canon 750D (Link)in deiner finalen Auswahl zu ersetzen, um mit der Auflösung von 24 Megapixeln gleichzuziehen, bei den wichtigen Kreuzfokuspunkten (für den Autofokus) besser aufgestellt zu sein (9 Kreuzsensoren bei D5300/ 19 Kreuzsensoren bei 750D) und dabei in den Genuss des ausklappbaren Touchscreens von Canon und WLAN zu kommen.
      Unterm Strich zahlst du für die Variante Canon 750D + 50mm Festbrennweite (Link) nur etwa 20 Euro mehr als für die Nikon D5300 Variante, da die 50mm Festbrennweite für Nikon wiederum teurer ist. Aus ganz persönlicher Sicht würde ich meine erste DSLR nicht gebraucht kaufen, wenn es sich nicht gerade um eine Vollformat-DSLR mit einer Preisersparnis von 500 Euro und mehr handeln würde. Wenn ich mich zurück erinnere, hätte ich mich als Einsteiger mit einer gebrauchten DSLR wohl sehr häufig gefragt, ob weniger gute Fotos vielleicht an der Kamera liegen. Was meinst du?

      Viele Grüße
      Christian

  21. Florian 21. Mai 2016 - Antworten

    Hi Christian,
    vielen Dank für deine schnelle Antwort und den super Tipp die Canon 700D gegen die Canon 750D zu ersetzen.

    Ich bin gestern direkt zum Elektronikmarkt gefahren um mir die Kamera mal genauer anzuschauen.

    Der Markt hatte glücklicherweise alle Modelle (Nikon D5300, Canon 700D und Canon 750D) in der Ausstelleung. Ich muss sagen, dass mir die Canon 750D tatsächlich am besten von den 3 Modellen gefallen hat. Momentan ist die Kamera dort für 669€ inklusive Zusatzakku LP-E17 im Angeobot, zusätzlich bekommt man zur Zeit über eine CashBack Aktion von Canon noch 40€ zurück.
    Das wären letzendlich 629€ inkl. Zusatzakku. Ich denke der Preis ist unschlagbar.

    Ich wollte die 750D eigentlich schon mitnehmen. Dann hat mich der nette Verkäufer vor Ort aber nochmal gründlich zum grübeln gebracht…

    Der Verkäufer fragte mich was ich mit der Kamera fotografieren möchte, ich schilderte ihm dann ausführliche meine Motive und Situationen.
    Letzendlich rat er mir dann eher zu der Systemkamera Sony Alpha 6000 für 579€. Die Sony mit dem Kit-Objektiv hätte laut dem Verkäufer die gleiche oder sogar leicht bessere Bildqualität als die die Canon mit dem dem Kit-Objektiv, zudem ist der Autofokus wesentlich schneller.

    Nun bin ich total verunsichert. Eigentlich stand für mich fest, dass ich mir eine DSLR kaufe, die Größe der Sony und der schnelle Autofokus macht die Systemkamera aber irgendwie auch interessant.
    Was meinst du?

    Beste Grüße
    Florian

    • Christian 14. Juni 2016 - Antworten

      Hi Florian,
      dein Kommentar ist offensichtlich und ohne Grund im Spam-Ordner gelandet und nur durch Zufall habe ich ihn entdeckt, sorry!
      Ich nehme stark an, dass du dich bereits für eine der beiden Kameras entschieden hast, oder? Welche hast du gewählt?
      Sonys hatte ich selbst länger noch nicht im Gebrauch und daher kann ich dir diesbezüglich keinen persönlichen Erfahrungsbericht oder Kauftipp liefern. Die Sony Alpha 6000 hatte ich mal auf einer Messe kurz in der Hand und war ziemlich angetan, was das Verhältnis von Größe zu Leistung betrifft und ich denke du bist auch damit sehr gut bedient. Alleine die nach wie vor geringe Auswahl an Objektiven würde es mir schwer machen, da zuzugreifen. Rund 60 Sony Alpha-Objektiven stehen über 200 Canon-Objektive gegenüber, was sich letztlich auch in den Preisen für gebrauchte Objektive bemerkbar machen wird. Lass mich unbedingt wissen, wie du dich entschieden hast und wie deine ersten Fotografie-Erfahrungen sind! 🙂

  22. Elea 1. Juni 2016 - Antworten

    Hallo Christian!

    Auch ich wollte um Rat bitten, weil der Markt an Einsteiger DSLRs doch recht unübersichtlich (zumindest für mich) ist.

    Meine Kompaktkamera macht einfach nicht mehr mit meinen Vorstellungen mit (Zum einen ist der Akku in die Jahre gekommen, den austauschen möchte ich nicht, da und das ist der zweite Punkt, die manuellen Einstellungen furchtbar eingeschränkt sind). Daher habe ich mich endlich entschlossen die Gute in die Schublade zu verbannen und stattdessen eine DSLR anzuschaffen.

    Gebrauchen würde ich diese hauptsächlich für Naturaufnahmen, dann und wann eine Städtetour im Urlaub, für Bilder von Händen und die Katzen sind auch gerne vor der Linse gesehen. Videos sind nicht angedacht. Mein Budget für die erste Ausrüstung liegt bei etwa 1000€. Reicht das aus um die Basics für ein gehobenes Einsteigermodell (gehoben weil ich mich nicht als blutigen Anfänger bezeichnen würde und ja auch ein wenig Luft nach oben haben möchte, damit ich nicht wieder so schnell in die Situation komme, dass die Kamera zu wenig ist) zu kaufen oder muss ich mehr Geld einplanen? Ich hab mir schon mal deine Grundausstattung angesehen undn dachte daher, dass das in etwa in meinem Budget sein sollte.

    Bisher liebäugle ich mit der Nikon d5500. Ich hatte das Vorgängermodell mit einer Freundin mit im Urlaub und durfte an der ganz viel knipsen und war richtig begeistert. Ich habe aber auch nichts gegen Canon oder andere Hersteller (wobei mir die großen Firmen sinnvoller erscheinen, weil es da doch meist mehr Zubehör, auch von Drittanbietern, für die Kameras gibt, oder?). Welche Modelle kämen noch infrage und wäre die Nikon d5500 überhaupt geeignet?

    An die Frage des Bodys schließt sich die Frage nach einem passenden Objektiv für meine Zwecke natürlich an. Und hier sind die Möglichkeiten noch Vielfältiger als bei den Kameras an sich. Welche Objektive wären für meine Zwecke sinnvoll? Ich bin mir sehr unsicher.

    Ich gehe zwar am Wochenende in ein Fachgeschäft, um mich mal beraten zu lassen (und um verschiedene Modelle in die Hand zu nehmen), wollte deine Meinung aber auch gerne mal hören und würde mich über den ein oder anderen Tipp freuen.

    Viele Grüße
    Elea

    • Christian 14. Juni 2016 - Antworten

      Hi Elea,
      erst einmal vielen Dank für deinen schön geschriebenen Kommentar 🙂

      Ich kann mich gut an das Chaos in meinem Kopf erinnern, als ich wie du vor der Entscheidung zu meiner ersten DSLR-Kamera stand, aber ich kann dich beruhigen, wenn der erste Schritt getan ist, wird alles ungemein einfacher!
      Ich finde du hast mit der Nikon D5500 schon eine hervorragende Vorauswahl getroffen, die wie du angedacht hast, auch ordentlich Potenzial nach oben hat und dich über deine Einstiegszeiten als Fotograf bis in die Mittelklasse super abdeckt. Genau genommen kann ich deinem Vorendscheid 100% beipflichten, denn das Canon-Pendent, die 750D (Link), liegt in vielen Punkten hinter der Nikon D5500 und selbst in weniger von dir genutzten Bereiche, wie der Videoaufnahme, geht die aktuelle Mittelklasse-Runde dieses mal an Nikon.
      Selbst habe ich das Vorgängermodell nur wenige male testweise genutzt und bis auf die üblichen Umstellungsproblemchen als Canon-Besitzer habe ich keinerlei nachteiliges – auch in den Fotoergebnissen – feststellen können.

      Die Fotoausrüstung wird sich sicherlich nicht wesentlich unterscheiden und das meiste meiner Auflistung ist ja nicht an einen der beiden Hersteller gebunden. Nur ein Tipp: Überspring das „Einsteiger-Stativ“ und investiere gleich zu Beginn in etwas solides (in meinem Fall das Rollei C5i), das spart etwas Frust bei der Suche nach dem Grund für verwackelte Einsteiger-Fotos – weiß ich aus leidvoller Erfahrung 😉

      Was die Wahl der Objektive angeht, hast du im Rahmen deines Budgets die gute Möglichkeit, auf das Kit-Objektiv zu verzichte, sprich nur den D5500-Body zu kaufen und mit einem lichtstärkeren Allrounder zu ersetzen. Wenn du dich zunächst auf ein Objektiv beschränken möchtest, bist du mit dem Sigma 17-50mm f2,8 (Link) durchweg gut aufgestellt, hast genügend „Weitwinkel“ für Städtetouren und genügende „Bokeh“ für Nahaufnahmen. Je nachdem, auf welche der beiden Bereiche du dich später vielleicht spezialisieren möchtest, kannst du dann in ein Objektiv mit geringerer Brennweite (für Weitwinkel-Panoramen in Städten) oder größerer Brennweite (für Portraits etc) investieren.
      Ich hoffe, ich konnte dir damit ein wenig helfen und dir die Entscheidung für deine erste Fotoausrüstung etwas erleichtern?
      Christian

  23. Florian Heckmann 16. Juni 2016 - Antworten

    Hallo Christian,
    du hast Recht. Ich habe mich bereits für eine Kamera entschieden.

    Ich war Ende Mai mehrere Tage in Hamburg und konnte dort in einem sehr guten Fotoladen die Canon, Nikon und Sony ausgiebig testen. Aufgrund der wirklichen tollen Größe und der Geschwindigkeit habe ich mich für die Sony Alpha 6000 mit dem 16-50mm Kitobjektiv entschieden.

    Direkt zu Kamera habe ich mir dann auch das Sony A6000 Handbuch von Martin Vieten gekauft mit dessen Hilfe ich meine ersten Fotografie-Erfahrungen gesammelt habe.

    Nach einer Woche kam dann auch noch die 50mm 1,8 Festbrennweite dazu 🙂

    Jetzt nach knapp 3 Wochen muss ich sagen, dass die Sony A6000 für mich die richtige Wahl war. Meiner Meinung nach ist es eine optimale Kamera für Einsteiger, wie mich. Das Menü und die Einstellmöglichkeiten gefallen mir persönlich sehr gut und mit den Bildern die ich bisher gemacht habe bin auch sehr zufrieden.

    Vielen Dank nochmal für deine Hilfe und die Tipps zum Kamera-Kauf.

    • Christian 17. Juni 2016 - Antworten

      Cool! Ich habe mich über deinen Kommentar gefreut und find’s toll, dass du die für dich richtige Wahl getroffen hast 🙂
      Da bleibt mir nur noch zu sagen: Gut Licht und viel Freude bei der kreativen Entfaltung! 🙂
      Lass gerne wieder mal was auf fotophobia.de von dir hören, wenn du Fragen, Tipps oder Erfahrungen teilen möchtest!

  24. Carolin 28. Oktober 2016 - Antworten

    Hallo, ich möchte mir meine erste Kamera kaufen, wobei ich etwa 500€ ausgeben möchte, ein bisschen Luft nach oben hat mein Budget aber. Nutzen möchte ich die Kamera für alle möglichen Arten von Aufnahmen. Kann mir jemand zu einer bestimmten Spiegelreflex raten ? Danke schon mal 🙂

    • Christian 28. Oktober 2016 - Antworten

      Hi Carolin,
      wenn die 750D noch im Rahmen liegt, machst du damit nichts falsch und bist auch weit über den Einstieg hinaus sehr gut bedient damit. Schau mal hier: http://amzn.to/2eCBYtK
      In den Kommentaren zu Fotoausrüstung habe ich kürzlich mit Niklas über ein ähnliches Thema gesprochen, das hilft dir vielleicht auch noch ein bisschen bei der Entscheidungsfindung. 🙂

      • Carolin 30. Oktober 2016 - Antworten

        Vielen Dank! Die werde ich mir mal genauer anschauen 🙂

  25. Thomas Hennecke 26. Dezember 2016 - Antworten

    Hallo Christian,
    welche Spiegelreflexkamera kommt mit Zeit/ Blendenvorwahl, Belichtungsmesser im Sucher und Schnittbildentfernungsmesser aus? Die vielen Modi und Einstellungsmöglichkeiten will ich nicht.
    Dafür lieber ytop Objektive.

  26. Norbert Besier 23. April 2017 - Antworten

    Lieber Christian,
    …ich bin Norbert Besier und komme in den letzten Wochen nicht mehr von Ihrer Homepage los; denn ich finde dort tolle Infos (ganz gleich, ob es sich um Tipps, Infos zu Objektiven oder zur Fotoausrüstung handelt).

    Nach über 40 Jahren „Hobbyknipserei“ möchte ich mich weiterentwickeln und fototechnisch verbessern.

    Zur Zeit fotografiere ich mit einer EOS 700D und habe mir jetzt ein 70 – 200er Tele (L – 2:8-USM…) angeschafft. In zwei Bereichen fotografiere ich sehr gerne: zum einen Menschen (auf Feiern, meine Enkel…) und, ganz wichtig, NATUR und TIERE.

    Ich möchte mir eine zweite (erste) Kamera kaufen und erlaube ich mir, Sie um Ihren Rat zu bitten; denn ich kann mir finanziell keine Fehlinvestition leisten.

    Ich denke an die:

    – EOS 6D (Vollformat…) oder an die
    – EOS 7D Mark II .

    Welche dieser beiden Kameras ist für meine Motivation die Richtige…? Die 7D Mark II ist wohl mit ihrem Autofocus sehr schnell…die Bildqualität bei der Vollformat (6D) ist dagegen offensichtlich deutlich besser…

    Können Sie mir einen Rat geben…?

    Das wäre super!

    Danke und beste Grüße

    Norbert Besier

    • Christian 24. April 2017 - Antworten

      Hallo Norbert,
      vielen Dank für die netten Worte! Ich beschäftige mich derzeit mit einer ähnlichen Frage wie du, weswegen ich dir – denke ich – eine gute Einschätzung zur nächsten Fotoausrüstung geben kann.
      Grundsätzlich ist es ja eine ganz generelle Frage, ob du mit der 6D Mark nun der Crop-Fotografie den Rücken kehrst und dich ins Profi-Level der Vollformat-DSLRs begibst. Mit der 7D Mark II hast du sicher ein fantastisches Upgrade innerhalb des APS-C-Segments, allerdings käme für mich persönlich solch ein Wechsel nicht in Frage. Irgendwann steht schließlich immer der Wechsel ins Vollformat ins Haus und daher würde ich mir den Zwischenschritt, eine 700D mit der 7D Mark II zu ersetzen, schlicht sparen.

      Die Frage stellt sich allerdings immer dann, wenn man seinen angesammelten Objektiv-Park aufgeben müsste, weil die 6D mit sämtlichen APS-C-Objektiven nicht nutzbar ist. Das ist im übrigen der Grund, warum ich mit dem Umstieg auf Vollformat noch etwas hardere. 🙂 Dein Tele-Zoom (vgl. Amazon) könntest du bei Nutzung der 6D allerdings voll ausnutzen und würdest in Richtung People/Tiere sicher vom Vollformat-Sensor profitieren.

      Ich würde an deiner Stelle klar zur 6D greifen und mit Vollformat samt super-starkem-Objektiv in die Profi-Liga aufsteigen. Genaugenommen würde ich aber noch etwas Zeit ins Land ziehen lassen, da die 6D Mark II für 2017 in den Startlöchern stehen soll. So kannst du entweder zur neueren Version mit ggf. höherer Auflösung etc. greifen oder vom Preisverfall der aktuellen 6D profitieren.

      Viele Grüße
      Christian

  27. Norbert Besier 25. April 2017 - Antworten

    Lieber Christian,
    …vielen, vielen Dank für Deine prompte Antwort.
    Du hast mir mit Deiner Einschätzung „pro Vollformat 6D“ sehr geholfen; denn ich habe keinen großen „Objektiv-Park“, der dann nicht mehr nutzbar wäre. Es steht bei einem Kauf der D6 dann eher die Frage nach der Anschaffung eines Konverters für das 70-200er Tele an…? Sowie das Sparen für ein vollformat-taugliches 24-70mm…? Und, nicht zu vergessen, eine große Portion Fortbildung, damit ich die 6D und das Profi-Tele auch bestmöglich nutzen kann.
    Ich melde mich nach meiner Kaufentscheidung noch einmal und wünsche Dir und Deinem Unternehmen eine gute Zeit.
    Beste Grüße
    Norbert

    • Christian 26. April 2017 - Antworten

      Hi Norbert,

      schön dass ich dir helfen konnte. Falls es sich bei deinem Objektiv um das in meiner vorherigen Antwort verlinkte handelt, benötigst du gar keinen Konverter, sondern könntest es vollwertig an deiner neuen 6d verwenden. Das wäre ein weiterer starker Punkt, der für 6d und gegen 7d mark II Sprechen würde.
      VG
      Christian

  28. Norbert Besier 27. April 2017 - Antworten

    Hi Christian,
    …danke!
    Ja, bei meinem Objektiv handelt es sich um das von Dir verlinkte – genau genommen um das 70-200mm f/2.8L IS USM.
    Auf meine Frage zum Konverter kam ich wegen meiner Vorliebe für TIERE/NATUR; wegen meinem Runden Geburtstag steht im Sommer zum Beispiel ein Safariurlaub an. Da war ich mir sicher, mit einem 200er Tele (Brennweitenfaktor 1,0 bei der 6D anstatt 1,6 bei der 7 D Mark II)zwar für Portraits ideal ausgestattet zu sein. Jedoch für schöne Tieraufnahmen nicht gut genug. Deshalb hielt ich ein 400er (200er mit 2,0 Konverter)oder gar ein 150 – 600er Tele für geboten. Das würde ich dann aus Budgetgründen leihen – Sigma bietet das an…
    Hältst Du trotzdem ein 200er für die gewünschten Tieraufnahmen für ausreichend…?
    Beste Grüße
    Norbert

    • Christian 28. April 2017 - Antworten

      Hi Norbert,

      du hast völlig recht, für deinen Safariurlaub würde ich tatsächlich auch kein Risiko eingehen und zur Not einen Konverter im Gepäck haben. 200mm können definitiv knapp werden! Weiter gedacht macht es bei derart verlängerter Brennweite dann auch Sinn, ein handliches Einbeinstativ mitzunehmen. 🙂

  29. Norbert Besier 1. Mai 2017 - Antworten

    Hi Christian,
    …danke!
    Ich habe mir vor ein paar Wochen bereits das von Dir empfohlene Einbeinstativ CULLMANN NANOMAX 490 gekauft. Das hatte ich auch ein paar Mal beim Üben im Wald benutzt und bin zufrieden damit…
    Beste Grüße
    Norbert

  30. Klaus 28. Mai 2017 - Antworten

    Hallo Christian,
    habe grade sehr interessiert die Berichte durchgelesen. Habe selber eine Konica Minolta mit einem Objektiv (wohlgemerkt man kann das nicht wechseln) 28-200. Sie ist schon älteres Semester und der Sucher funzt auch schon nicht mehr verläßlich. Ich bin eben auch auf der Suche nach einer Spiegelreflex. Bin dann über die Sony A77 II gefallen. Meine zwei Jungs machen viel mit longboard Stuntroller etc. Und ich wollte eine Kamera die schnelle Auslösezeiten hat sowie eine hervoragende Auflösung und ein super objektiv. Weil ich nicht gerne zig mal wechseln will. Auf der Seite von Fotokoch bin ich dann auf ein Kite gestoßen dass so wie mir scheint recht gut im Preis Leistungsverhältnis ist. Die Kamera plus ein Tamron 16-300. Damit wäre ich doch bestimmt größtenteils meine Sorgen los. Ich bin eher auch Hobbyfotograf und fotografiere eigentlich die ganze Bandbreite durch.
    Danke für deine Antwort im Vorraus

    • Christian 30. Mai 2017 - Antworten

      Hi Klaus,

      danke für deinen Kommentar 🙂 Mit der Sony Alpha 77II machst du definitiv nichts falsch und klar, die Geschwindigkeit wird dir bei den Fahrten deiner Jungs sicherlich sehr hilfreich sein. Für diesen (und auch andere Einsätze) bekommst du mit der A77II einen starken Allrounder. Allenfalls beim Objektiv würde ich mir definiv nochmal überlegen, ob das Tamron-Immerdrauf das richtige ist. Es ist nun mal sehr Lichtschwach und zumindest für den Bereich der Longboard-Fotografie ist die hintere Hälfte des Brennweiten-Bereichs überflüssig. Großer Vorteil einer DSLR ist ja, das sich Objektive wechseln lassen und daher finde ich es persönlich sinnvoller, lieber zwei starke Objektive im Wechsel zu nutzen, als ein mäßiges. Überhaupt ist es – unabhängig vom Tamron – eine Überlegung wert, sich für die Longboard-Action mal ein Fisheye zuzulegen, z.B. das 8mm Walimex (siehe Amazon). Das wäre für derartige Fotos prädestiniert 🙂
      Genereller Nachteil der Nutzung der A7II ist abschließend aber, dass Sony-Objektive relativ teuer sind. Es hängt also stark vom Budget ab, ob es die Alpha wird, was meinst du?
      Viele Grüße
      Christian

  31. Cornelia 1. Juni 2017 - Antworten

    Hallo Christian,

    ich habe soweit alle deine Kommentare und Empfehlungen gelesen.
    Zur Zeit bin ich auf der Suche nach einer, natürlich, Anfängerkamera und habe schon sehr viel gelesen und mit unterschiedlichen Personen geredet und bin nun sehr verwirrt.
    Man empfiehlt mir eine Canon EOS 60d, allerdings finde ich in diversen Foren nie wirklich eine Empfehlung dafür,sondern immer für Andere DSLR. Auch in deinen Kommentaren finde ich nie diese Bezeichnung, sondern immer Andere Empfehlungen.
    Was ist denn an der 60d so anders als an einer 70, 700d, 6d etc.
    Ich würde gerne in die Richtung Portraitfotografie gehen.

    Auch lese ich viel darüber, dass der Schritt mittlerweile eher zu einer DSLM Kamera geht und viele ihre DSLR verkaufen?

    Vielen Dank für deine Anwort 🙂

    • Christian 1. Juni 2017 - Antworten

      Hi Cornelia,
      zunächst einmal: die Verwirrung kann ich sehr gut nachvollziehen. Am Anfang ging es mir ganz genau so und umso mehr ich in Fotografie-Foren über Einstiegs-Equipment laß, umso schwerer viel mir die Entscheidung. Mir ist nun ebenfalls schleierhaft, warum zur 60D geraten wird, die sicher keine schlechte Kamera ist und mit der du wunderbar einteigen könntest, aber einiges spricht dagegen. Die Einstiegsklasse bei Canon ist 4-, die Mittelklasse 3-stellig (z.B. die 1300D, danach die 600D, dann die 60D und am der Spitze die 5D). Kurzum würde ich dir aus eigener Erfahrung raten, mit der dreistelligen Produktserie einzusteigen, weil Sie genügend Spielraum vom Einstieg bis in den ambitionierten Hobbybereich bietet und relativ günstig ist.

      Die 60D bietet zur deutlich neueren Mitteklasse-DSLR 750D (nur Body, siehe Amazon) nicht nur ein deutlich angenehmeres Gewicht, sondern ist technisch auch auf dem aktuellen Stand. Für dich als Foto-Einsteiger sind an der 750D vor allem die Anzahl der Kreuzsensoren (für einfacheres Fokussieren), der Touchscreen (für das viele Herumprobieren) und solche Dinge Gold wert. Die deutlich höhere Auflösung (für den Druck) ist dann erfreulich, wenn du überlegst dein erstes eigens Top-Foto an die Wand zu hängen.

      Schau am besten in der Rubrik „Fotoausrüstung“ mal nach, ich würde es bis auf die neuere Version des Bodys, sprich heute 750D, definitiv wieder so machen. Das beträfe in deinem Fall sogar den Standard-Zoom als Kit-Ersatz, also das Sigma mit 17-50mm und 2,8-er Blende, was sich stark im Portrait-Bereich auswirkt.

      Generell sind dieMehrkosten von der 60D zur 750D oder auch 700D gut investiert. Im Zweifel greife lieber zum günstigeren Mittelklasse-Body und zu einem besseren Objektiv oder einer Festbrennweite.

      Was meinst du?

      • Cornelia 1. Juni 2017 - Antworten

        Danke für deine schnelle Antwort 🙂
        Man verliert wirklich schnell den Überblick, wenn man Infos zusammen sucht.

        Was spräche denn genau gegen die 60D? Ist sie für die Verhältnisse schon zu alt oder schon zu weit im Bereich der Profiausrüstung? Es gibt viele gebrauchte Sets mit diversen Objektiven recht günstig zu kaufen, sprich bis 1.100€, was ich bisher entdeckt habe.
        Die 750d wäre aufjedenfall eine Überlegung wert.

        • Christian 2. Juni 2017 - Antworten

          Hi Cornelia,
          die Frage ist eigentlich nicht, was gegen die 60D spricht, denn das ist grundsätzlich gar nichts, es ist eine gute DSLR. Die Frage sollte eher sein, was spricht anstelle einer alten 60D für eine technisch bessere 750D, bei ungefähr gleichem Preis? Um das zu beantworten, sind hier mal hervorgehoben einige spontane Punkte, die die 60D gegenüber der 750D so „alt“ aussehen lassen, wie sie fast ist 🙂

          – 9 Kreuzfokuspunkte (die 750D hat 19)
          – „Nur“ 18 Megapixel (die 750D hat 24 MP)
          – Gewicht (die 750D ist deutlich leichter)
          – Kein Touchscreen (die 750D hat einen)
          – Etwas mehr Bildrauschen (die 750D rauscht etwas weniger)
          – Fehlende Komfortfunktionen (750D hat WLAN/NFC)

          Was denkst du über diese Punkte?

          Liebe Grüße
          Christian

          • Cornelia 7. Juni 2017 -

            Hallöchen,

            ich habe mich dann nun doch für eine 750d entschieden und schaue gerade nach tollen Angeboten von gebrauchten Kameras 🙂
            Ich werde mich bestimmt nochmal bei dir melden, vielen lieben Dank für deine Antworten.
            Liebe Grüße
            Cornelia

          • Christian 7. Juni 2017 -

            Super, viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd 🙂 Ich freue mich, von deinen ersten Erfahrungen mit der 750D zu hören!

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