Analogkameras

By Frank Gosebruch (Own work) [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

By Frank Gosebruch (Own work) [CC-BY-SA-3.0]

„Grundgütiger!“ rief der Vater aus, als er die entwickelten Bilder begutachtete. Oma ohne Fuß, Opa enthauptet und der Rest der Familie überhaupt nicht im Bild! Kein Wunder – denn die altertümliche Analogkamera zeigt dem Fotografierenden einen leicht versetzten Bildausschnitt dessen, was er wirklich ablichten möchte, durch den Sucher an. Da fehlt hier und da natürlich auch mal Opas Scheitel. Der größte Nachteil einer Analogkamera ist aber, dass sich ihre Fotos im Kleinbildformat nicht nachbearbeiten lassen. Viele Fotografen schwören dennoch auf das 35-mm Kleinbildformat, besitzen die Bilder doch einen unvergleichlichen Charme in Sachen Randabschattung und „chromatischer Aberration“, also Farbverfälschung und Unschärfen an kontrastreichen Stellen im Bild. Weiter hat das Kleinbildformat auch heute noch bei modernen Spiegelreflexkameras hohen Stellenwert hinsichtlich des Crop-Faktors.

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